Home » Technik » Die Zukunft heißt Amazon Echo

Die Zukunft heißt Amazon Echo

Vor zwei Jahren schon in den Vereinigten Staaten erschienen, bringt Amazon jetzt seine smarten Lautsprecher Amazon Echo und Echo Dot auf dem deutschen Markt. Erhältlich sind die Lautsprecher ausschließlich auf Einladung. Diese kann auf der Produktseite angefordert werden. Seit dem 26. Oktober werden regelmäßig Einladungen von Amazon versendet. Mit einer Einladung ist der Benutzer berechtigt ein Amazon Echo und/oder Echo Dot zu kaufen. Erhältlich sind beide Varianten – jeweils in schwarz oder weiß. Diejenigen die sich für Smart Home, Entertainment, Hausautomation und für den Amazon Echo selbst interessieren, finden auf my-Echo interessante Berichte und Tipps. Wer mit „Amazon Echo“ und „Alexa“ überhaupt nichts anfangen kann, dem wird der folgende Beitrag ein Einstieg in die Thematik geben. Viel Spaß beim Lesen!

Amazon Echo – Ein Freund und Helfer

Der Amazon Echo ist ein Lautsprecher der mit Hilfe von einfachen Sprachbefehlen gesteuert werden kann. Ähnlich wie „Siri“ von Apple nimmt der Echo Befehle des Benutzers an und setzt diese um. In ihm steckt die künstliche Intelligenz Alexa. Mit Hilfe von Alexa können so unter anderem Musik von Spotify oder Amazon Prime Music wiedergegeben werden. Die digitale Assistentin lässt sich mit dem Codewort „Alexa“ aktivieren und hört von dem Moment an aktiv zu. Mit „Alexa, spiele meine Lieblings-Playlist auf Spotify“ könnt ihr so eure Lieblingssongs ganz einfach per Sprachbefehl abspielen lassen. Doch der Amazon Echo kann noch viel mehr als nur Musik abspielen. Mit „Alexa, wie wird das Wetter morgen in Berlin“ oder „Alexa, wie hat Bayern heute gespielt“ können so auch Nachrichten, Sportergebnisse oder Wettervorhersagen abgerufen werden.

Ausgestattet ist der Amazon Echo mit insgesamt 7 Mikrofonen. Diese sorgen dafür, dass man von Alexa auch aus größerer Entfernung und selbst bei lautspielender Musik verstanden wird. Mit einem Durchmesser von 84mm und einer Höhe von 235mm ist er ein wenig größer als herkömmliche Bluetooth Lautsprecher. Verbaut sind ein 63mm großer Subwoofer, der für ein satten Sound sorgt sowie ein 55mm großer Hochtöner. Beide Boxen sind vertikal verbaut, sodass ein 360° klarer omnidirektionaler Klang erzeug wird. Der Amazon Echo besitzt 2 WLAN-Antennen um so eventuelle Verbindungsabbrüche auszuschließen. Der kleine Bruder, der Amazon Echo Dot, besitzt hingegen noch einen Line Out Ausgang um externe Lautsprecher ansteuern zu können.

Alexa trumpft mit Skills

Ähnlich wie Apps beim Smartphone gibt es für die Alexa Geräte sogenannte Skills. Mit Hilfe dieser lassen sich eine vielzahl von Funktionen und Fähigkeiten ausführen. Wer beispielsweise eine Bahn-Auskunft benötigt kann mit Hilfe des „Deutsche Bahn“ Skills einfach Alexa nach der gewünschten Verbindung befragen. Fussballfans verpassen dank des „Tor Alarm“ Skills keine Tore und können sich zusätzlich noch die aktuellen Ergebnisse der Bundesliga von Alexa wiedergeben lassen. In den Vereinigten Staaten gibt es schon über 3000 Skills. In Deutschland sind es noch nicht ganz so viele. Darunter sind beispielsweise schon Spotify, Audible, Philips Hue, Chefkoch, MyTaxi, Dominos, BMW, Spiegel Online und viele mehr.

Die Funktionsweise des Amazon Echos

Spätestens seit der Revolution der Smartphones kennt jeder Anwender die sogenannte Cloud. Ein Speicher irgendwo im Internet auf den mehrere Endgeräte ihre Daten synchronisieren können.Beim Amazon Echo wird die Cloud dazu verwendet die Befehle und Kommandos des Benutzers auszuwerten und zu speichern. Nimmt der Amazon Echo ein Befehl vom Anwender entgegen wird dieser direkt in die Cloud weitergeleitet. Dort wird er mit Hilfe von Amazons Rechenzentren verarbeitet und ausgewertet. Nach der Verarbeitung der Befehle in der Cloud erfolgt ein Feedback. Dieses Feedback wird von den Endgeräten selbst oder durch den Amazon Echo akustisch wiedergegeben.

„Alexa, schalte das Licht an“

Wer seine Wohnung oder sein Eigenheim automatisieren möchte, dem wird Amazon Echo eine große Hilfe sein. Direkt mit der Einführung des Amazon Echos gibt es bereits dutzende Partner für Smart Home Geräte, die über den Echo gesteuert werden können. Darunter beispielsweise Philips, mit seinem Beleuchtungssystem „Hue“, die Telekom mit ihrem Qivicon System oder die Firma tado mit ihrer smarten Heizungssteuerung. So kann mit passenden Endgeräten beispielsweise das Licht gedimmt, die Heizung geregelt oder die hauseigene Alarmanlage eingeschaltet werden. Alles mit Hilfe von Alexa, der digitalen Sprach-Assistentin im neuen Amazon Echo.

Weiterlesen!

Google Chrome mit Bug

PC Verkäufe sinken auch 2016 weiter

PC Verkäufe sinken auch 2016 weiter – Die Marktanalysten von IDC haben auch im dreitten ...