Das Quantencomputing-Unternehmen Quantinuum hat eine endgültige Vereinbarung mit dem CHIPS-Forschungs- und Entwicklungsbüro des US-Handelsministeriums über Bundesmittel in Höhe von 100 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Förderung aus dem CHIPS and Science Act dient dem Ausbau von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie der Schaffung von Fertigungskapazitäten für Quantenhalbleiter in den USA. Ziel ist es, die Skalierung fehlertoleranter Quantencomputer auf Basis gefangener Ionen entscheidend voranzutreiben.
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Quantinuum ist das einzige Unternehmen mit einer Ionenfallen-Architektur, das Zuschüsse aus diesem spezifischen F&E-Programm erhält. Das Unternehmen setzt auf etablierte Halbleiterfertigungsverfahren, um Zuverlässigkeit und Serienfertigung seiner Hardware zu gewährleisten.
Ausbau der US-Lieferkette mit starken Partnern
Ein zentraler Aspekt der Fördermaßnahme ist die Stärkung und Diversifizierung der inländischen Lieferkette. Dafür arbeitet Quantinuum eng mit etablierten Industriepartnern zusammen:
- GlobalFoundries: Der Halbleiterhersteller fertigt Ionenfallen der nächsten Generation sowie die zugehörige Steuerelektronik. Hierbei kommt insbesondere die moderne 300-mm-Wafer-Technologie zum Einsatz.
- Monarch Quantum: Das Unternehmen entwickelt und fertigt skalierbare, zuverlässige Laser sowie integrierte optische Komponenten, die für den Betrieb der Systeme benötigt werden.
Durch die Integration neuartiger Photonik-Module und moderner Mikroelektronik soll die Systemkomplexität reduziert und die Belastbarkeit der Hardware erhöht werden.
Sicherung der technologischen Souveränität
Branchenkenner und Unternehmensvertreter betonen die strategische Bedeutung des Projekts. Rajeeb Hazra, Geschäftsführer von Quantinuum, sieht in der Vereinbarung eine Bestätigung der eigenen Technologieführerschaft und einen wichtigen Schritt, um die Führungsrolle der USA im Bereich des fehlertoleranten Quantencomputings dauerhaft abzusichern. auch Führungskräfte von GlobalFoundries und Monarch Quantum unterstrichen, dass der Übergang von Laboraufbauten zu industriellen Fertigungsprozessen der entscheidende Hebel für die kommerzielle Nutzung der Quantentechnologie sei.
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