Sonntag , 3 März 2024

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Netflix: viele neue Accounts nach Vorgehen gegen Account-Sharing

5,9 Millionen mehr Accounts dank Vorgehen gegen Account-Sharing und neuem werbefinanzierten Tarif: Netflix‘ Quartalszahlen kommen einer Kampfansage gleich. Warum mehr Abos für Netflix einen Negativ-Trend für die Konkurrenz bedeuten könnten, erklärt Simon-Kucher Streaming-Expertin Lisa Jäger.

Dass Netflix den Markt dominiert, beweist der Streaming-Riese mit den neusten Quartalszahlen. Obwohl das Unternehmen mit 8,19 Milliarden Dollar leicht hinter dem von Analysten erwarteten Umsatz von 8,3 Milliarden Dollar zurückbleibt, geht die Strategie auf: Der werbefinanzierte Tarif lockt preissensible Kunden an. Gleichzeitig scheint auch das strikte Vorgehen gegen das Teilen von Accounts zu mehr Abo-Abschlüssen zu führen. Das Fazit? Netflix hat auf seine Marktdominanz vertraut, auf eine innovative Strategie gesetzt und gewonnen.

Doch der Erfolg von Netflix macht den Weg der Konkurrenz steiniger. Denn: Netflix frisst das Budget für die anderen Streaming-Anbieter. Zumindest zu großen Teilen. Warum? Unsere aktuelle Simon-Kucher Streaming Studie zeigt: 41 Prozent der Verbraucher wollen zu Gunsten eines neuen Abos zunächst ein bestehendes Abo kündigen. Sollten die Konsumenten dies tatsächlich so konsequent umsetzen, bedeutet dies: Eine Entscheidung für Netflix wird dann in fast jedem zweiten Fall eine Entscheidung gegen die Konkurrenz. Eine Entwicklung, die durch die Rezession weiter verschärft wird.

Streaming-Anbieter müssen jetzt sofort reagieren: mit Konzepten zur Kundenbindung und werbefinanzierten Alternativen. Denn Werbung ist kein KO-Kriterium mehr. Im Gegenteil: Unsere Streaming-Studie zeigt, dass Nutzer immer offener für Streaming-Abos mit Werbung sind

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