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Amazon stellt Piloten für Drohnen-Lieferservice Prime Air ein

Nun also doch. Schon vor einigen Monaten sorgte das Thema für Schlagzeilen. Amazon hatte angekündigt, möglicherweise Pakete in Zukunft via Drohnen auszuliefern. Erste Stellenausschreibungen weisen darauf hin, dass die Pläne von Amazon konkreter werden.

Amazon stellt Piloten für Drohnen-Lieferservice Prime Air ein
Amazon stellt Piloten für Drohnen-Lieferservice Prime Air ein

Die meisten sahen Amazons Idee, Pakete mit Drohnen auszuliefern, als reines Hirngespinst an. Doch nun scheint diese Idee tatsächlich in die Tat umgesetzt zu werden. Der Versandhändler sucht bereits erfahrene Piloten für das Drohnen-Projekt.

Auf den ersten Blick wirkte die Projekt-Idee wie aus einem Film entsprungen. Der Kunde tätigt eine Bestellung über Amazon Prime Air und innerhalb von 30 Minuten klingelt die Drohne. Doch bevor das Projekt tatsächlich in die Tat umgesetzt werden kann, muss die Bundesluftfahrtbehörde grünes Licht geben.

Das Unternehmen Amazon sucht nach eigenen Angaben aktuell zwei Experten mit einem Bachelor-Abschluss in Ingenieurwissenschaft mit langjähriger Flugerfahrung. Zusätzlich sollte ein Bewerber vor allem in Bezug auf Flugsicherheit bei bemannten und unbemannten Flugobjekten eine Expertise aufweisen können. Aktuell scheint alles darauf hinzudeuten, dass zumindest die Entwicklung wie auch erste Tests anlaufen werden.

Amazon-Prime Air will Pakete mit Mini-Drohnen ausliefern

Im vergangenen Jahr, genauer im November bzw. Dezember 2013, keimten die ersten Spekulationen hinsichtlich des Drohnen-Projekts auf. Mit Amazon Prime Air will der Versandhändler einen eigenen Lieferservice etablieren, der aufgrund von zeitnaher Lieferung, die Kundenzufriedenheit steigern soll.

In Zukunft möchte das Unternehmen die bestellen Waren mit sogenannten Mini-Drohnen ausliefern, dazu muss allerdings auch die Infrastruktur wie auch die Logistik des Unternehmens überarbeitet werden. Damals teilte Jeff Bezos noch mit, dass sogenannte Octocopter die bestellte Ware innerhalb von 30 Minuten zum Käufer bringen. Der neue Service wird den Namen „Amazon Prime Air“ tragen. Allerdings hieß es zum damaligen Zeitpunkt auch, dass die Entwicklung noch vier bis fünf Jahre in Anspruch nehmen dürfte.

Das Projekt sorgte schon damals für reichlich Kritik aus dem Einzelhandel, die sich darüber beschweren, dass Versandhändler wie Amazon den Einzelhandel zerstören würden. Mit Hilfe des neuen Service hätten Kunden die Ware teilweise schneller in den Händen, als wenn sich diese auf den Weg in Richtung Innenstadt machten. Vor allem für Kunden könnte dieser Service eine immense Zeitersparnis bedeuten.

Grundsätzlich sind für das Drohnen-Projekt noch einige Tests notwendig, auch die Bundesluftfahrtbehörden haben noch ein Wörtchen mitzureden. Wie es sich bei Drohnen mit dem Datenschutz verhält, dürfte auch noch ein spannendes Thema werden. Denn Drohnen lassen sich durchaus mit der ein oder anderen Kamera ausstatten.

Verkauf von Drohnen steigt deutlich an

Der Markt für Drohnen befindet sich nicht nur in den USA sondern auch in Deutschland im Wachstum. Immer mehr Menschen entdecken die Fluggeräte für spannende Kamera-Aufnahmen wie auch im Modellbau für sich. Im vergangenen Jahr wurden angeblich bereits in den USA über eine Million Drohnen auf Geschäfts- und Privatkunden ausgeliefert. Das Interesse wächst zunehmend.

Quelle: Amazon.jobs

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