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Angry Birds Spieler werden von Geheimdiensten ausspioniert

Angry Birds

Mittlerweile kann der Mensch das Gefühl haben, dass es keinen Lebensraum und keine digitale Technik mehr gibt, in der nicht irgendein Geheimdienst seine Finger drin hat. Neuen Enthüllungen zufolge greift der US-Geheimdienst NSA auch Nutzerinformationen anhand von Smartphone Apps ab. Das bekannteste Beispiel dürfte das beliebte Spiel Angry Birds sein.

Im Visier der National Security Agency wie auch dem britischen Dienst GCHQ sind mittlerweile auch Informationen die Apps von seinen Nutzern sammeln. Die Informationen entspringen angeblich Unterlagen die von Edward Snowden bereitgestellt wurden. Demnach lauern die Geheimdienste im Hintergrund und warten nur darauf, dass weitere Daten anhand von Applikationen abgegriffen werden können – darunter sollen Informationen wie Aufenthaltsorte, Namen, Alter und Geschlecht der Spieler von großem Interesse sein.

Grundsätzlich werden kostenlose Anwendungen bzw. Apps schon länger kritisch beäugt, weil diese vor allem durch personalisierte Werbung finanziert werden. Dem entsprechend müssen bereits vorab Informationen und Daten über den Anwender abgegriffen werden.

Was geben Anwender mit Apps über sich bekannt?

Die große Gefahr des World Wide Web wie auch mobilen Endgeräten, der Mensch gibt gewollt oder ungewollt zu viele Informationen über sich bekannt. Apps sind bekannt dafür, dass vor allem kostenlose Anwendungen durch Werbung finanziert werden. Genau aus diesem Grund greifen die Anwendungen so viele Informationen wie möglich ab, um dem Anwender im Anschluss personalisierte Werbung anzeigen zu können. Doch auch kostenpflichtige Anwendungen stellen wir teilweise zu viele Informationen bereit.

Grundsätzlich sammeln die meisten Apps Informationen über das Smartphone selbst, sprich welche Geräte-ID hat das Gerät, von welchem Hersteller wurde es produziert. Weiterhin durchsuchen einige Apps nicht nur unsere Kontaktlisten, sondern auch unsere Nachrichten wie auch E-Mails. Natürlich offiziell nur um passende Werbung anzuzeigen und die Daten werden angeblich niemals an Dritte weitergegeben.

Allerdings müssen die Daten auch irgendwo gespeichert werden und das passiert in der Regel nicht lokal auf dem mobilen Endgerät, sondern auf externen Datenbanken und irgendwo da lauert die Gefahr namens NSA und sonstigen Geheimdiensten.

Das eigentliche Ziel: GEO-Daten abgreifen

Daten über Personen, wie Name, Alter, Anschrift und Geburtsdatum sind sicherlich Interessant für die Geheimdienste, viel wichtiger sind allerdings gespeicherte Informationen darüber, wo sich die Person während des Tages aufgehalten hat.

Dadurch könnten Geheimdienste relativ einfach und ohne viel Arbeit Profile über Menschen anlegen und fast zielsicher seine täglichen Aktivitäten bestimmen. Erinnert ein wenig an den Film mit Jim Carrey „Die Truman Show“.

Quelle: Golem.de

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