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Apple WWDC 2014: Mac OS X 10.10 Yosemite

Den Anfang machte Apple mit der Präsentation von Mac OS X 10.10 während der Apple World Wide Developer Conference. Mac OS X läuft laut Unternehmensangaben mittlerweile auf über 40 Millionen Geräte.

Mac OS X Yosemite
Apple WWDC 2014: Mac OS X 10.10 Yosemite

Mac OS X hat es binnen eines Jahres auf über 40 Millionen Apple-Geräte (ca. 51 %) geschafft. Im Vergleich dazu schaffte es Windows 8 gerade mal auf 14 % aller Windows-fähigen Desktop Computer. Mac OS X 10.10 bekommt definitiv den Beinamen „Yosemite“.

Wie zu erwarten präsentiert sich Mac OS X in einem veränderten Design. Es wird flacher, farbenfroher und auch der ein oder andere Transparenz-Effekt ist nun an Bord. Apple scheint sich für Mac OS X sein iOS 7 als Vorbild genommen zu haben. Insgesamt wirkt die Oberfläche etwas geordneter, was Mac OS wahrscheinlich keinen Abbruch tun wird.

Weiterhin wurde augenscheinlich auch der Widget-Bereich deutlich überarbeitet, diese finden sich nicht mehr im Dashboard.

Mac OS X mit Facelift

Apple verpasst Mac OS X ein deutliches Facelift, dies war allerdings schon im Vorfeld von Branchenkenner und Analysten erwartet worden. Grundsätzlich scheint Apple stark an der Usability gearbeitet zu haben, so scheint eine bessere Funktionalität von Mails, Kontakte wie auch Termine in Verbindung mit Spotlight gegeben zu sein.

Apple Mac OS X Flat Design
Apple Mac OS X Flat Design

Weiterhin wurde die Suche mit Hilfe von Spotlight überarbeitet. Eine weitere Feature ist, Spotlight zeigt nicht nur Vorschauen direkt an, sondern ist auch in der Lage „Umrechnungen“ vorzunehmen, wie einige Nutzer es bereits von der Google Suche kennen.

iCloud, Mail Drop und der Safari

iCloud wird nun seitens Apple direkt als Laufwerk integriert und funktioniert analog wie Google Drive und Dropbox. Ein besonderes Feature soll die iCloud-Erweiterung Mail Drop darstellen, sobald E-Mail Anhänge eine gewisse Größe erreichen, werden diese automatisch in die Cloud abgelegt. Ob dies allerdings wirklich jeden Kunden zufriedenstellen wird, wagen wir noch zu bezweifeln.

Natürlich hat Apple auch an seinem eigenen Browser einige Optimierungen vorgenommen – so wurde der Einsatz von Social-Sharing verbessert. Auch an der Tab-Übersicht wie auch an der Adresszeile wurden kleine Änderungen vorgenommen. Google hat es vorgemacht und Apple zieht nach, in der Adresszeile wird nur noch der Domainname und nicht die komplette URL angezeigt. Diese dürfte sich allerdings bei Bedarf anpassen lassen.

Apple ist überzeugt, dass der neue Safari-Browser schneller ist, als Produkte der Konkurrenz aus dem Hause von Google und Mozilla. Allerdings behauptet so etwas jeder Anbieter von sich selbst.

Synchronisation zwischen iOS und MacOS

Apple will iOS und MacOS stärker verknüpfen und möchte beide Betriebssysteme synchronisieren. Beispielsweise könnten Anwender unterwegs beginnen, eine E-Mail zu schreiben und diese am heimischen Apple-Gerät fertigstellen. Grundsätzlich eine interessante und auch innovative Lösung – wie das genau funktionieren wird, müssen wir uns in Zukunft noch im Detail anschauen.

Quelle: Apple WWDC

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