Montag , 30 November 2020
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Black Friday und Cyber Monday – nicht jeder Deal ist auch ein Schnäppchen

Black Friday und Cyber Monday – nicht jeder Deal ist auch ein Schnäppchen – Black Friday und Cyber monday sind mittlerweile auch in Deutschland feste Begriffe und viele Kunden werden auch in diesem Jahr (am 27. und 30. November) einen Teil ihrer Weihnachtseinkäufe erledigen. Der Trend dazu wächst, unter anderen auch, weil die Händler und Geschäfte massives Marketing betreiben und Schnäppchen und Deals zu diesen Tagen bereit halten.

Der Handelsverband Deutschland schrieb für 2019 dazu:

Nur noch sechs Prozent der Onlineshopper kennen den Black Friday nicht. Auch die Käufe an den Aktionstagen nehmen weiter zu. Rund 30 Prozent der deutschen Onlineshopper geben an, den Black Friday im letzten Jahr stationär oder online für preisreduzierte Produktkäufe genutzt zu haben – ein Anstieg um sieben Prozentpunkte. Den Cyber Monday nutzten 19 Prozent, ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahr. An den Aktionstagen 2019 wächst die Zahl der Nutzer voraussichtlich erneut. Denn dann wollen 33 Prozent der Onlineshopper am Black Friday günstig einkaufen, 23 Prozent am Cyber Monday – wieder drei bzw. vier Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor.

Mittlerweile geht der Handel davon aus, dass am Black Friday und am Cybermonday zusammen wohl mehr als 3 Milliarden Euro ausgegeben werden.

Sinnvoll oder nicht?

Der große Erfolg hat aber auch Schattenseiten und viele Verbraucher fragen sich, ob so ein organisierter Kaufrausch wirklich sinnvoll ist. Vor allem die Ressourcen und damit die Umwelt werden durch viele neue Produkte (die im Zweifel gar nicht gebraucht werden) unnötig belastet. Das ist vor allem dann der Fall wenn Verbraucher Angebot kaufen, die sich gar nicht brauchen, einfach nur, weil es günstig ist.

Um den zu entgehen kann man beispielsweise auf gebrauchte Technik setzen. Es kann sich beispielsweise durchaus lohnen beim Black Friday Apple Produkte nicht neu zu kaufen, sondern auf gebrauchte iPhones und andere Geräte zu setzen (beispielsweise bei Back Market). Die Geräte werden meistens über 5 Jahre mit Sicherheitsupdates versorgt und sind auch als Jahres-Handy noch absolut gut nutzbar. Dafür zahlt man weniger und entlastet die Umwelt wenn weniger neue Geräte in den Markt gebracht werden müssen.

Noch nachhaltiger spart man natürlich, wenn man sich gut überlegt, was man wirklich braucht und vielleicht dann auf das eine oder andere Angebot verzichtet.

Streichpreise beachten

Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, dass auch wenn man einkauft, nicht jeder Deal auch wirklich eine tolle Aktion ist. Oft gibt es die Angebot zu reduzierten Preise auch außerhalb der Black Friday und Cyber Monday Aktionen. Die Streichpreise, die man zu vielen Deals findet, beziehen sich dazu auf die unverbindliche Preisempfehlung der Geräte zum Marktstart und haben oft mit den regulären Preise wenig zu tun. Handy beispielsweise verlieren in den ersten Monaten bereits 20 bis 30 Prozent an Wert – wenn dann trotzdem der Startpreis angezeigt wird, wirkt ein Deal deutlich spektakulärer als er eigentlich wirklich ist.

Ein letzter Punkt: Black Friday und Cyber Monday ziehen leider auch Cyber-Kriminelle an. Der Kaufrausch wirkt oft in dem Fall auch negativ, weil Verbraucher bei extrem günstigen Angebote gar nicht mehr prüfen, sondern einfach kaufen. Man sollte daher auch zum Black Friday und Cyber Monday grundlegende Vorsichtsmaßnahmen nicht außer acht lassen und checken, ob es sich eventuell um einen Fake-Shop handelt oder ob man das Geld auch wirklich an den Käufer überweist. Im Zweifel lieber auf ein vermeintliches Schnäppchen verzichten als dann dem Geld hinterherrennen zu müssen.

Video: Black Friday einfach erklärt

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