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Computer-Gefährdung durch Rombertik-Trojaner

Der Trojaner Rombertik spioniert auf dem Computer des Nutzers nicht nur alle Daten aus - auch bringt die Schadsoftware einen Selbstzerstörungsmechanismus mit, der die gesamte Festplatte überschreibt.

Computersicherheit
Der Rombertik-Trojaner sorgt aktuell für Gefahr und hat es auf die Daten der PC-Nutzer abgesehen.

Ein neuer „Supervirus“ mit stark aggressivem Verhalten gefährdet zur Zeit zahlreiche PC-Nutzer. Der Trojaner Robertik nistet sich auf dem Computer des Anwenders ein, spioniert hier sämtliche Daten aus und zerstört sich selbst, wenn er entdeckt wird. Das Heikle daran: Der Virus zerstört dabei die gesamte Festplatte. Rombertik verteilt sich aktuell über den Versand von E-Mails.

Trojaner kommt über angebliche Microsoft Mails

Unbekannte Mails mit Anhängen können zum Beispiel mit dem Trojaner infiziert sein. Vor allem in Phishing Mails ist der Schädling zu finden – meistens sind dies angebliche Mails von Microsoft. Durch Sicherheitslücken kann die Schadsoftware nach dem Klicken eines infizierten Links auf den Computer gelangen und sich hier ein einem isolierten Festplattenbereich installieren. Im Vorfeld prüft Rombertik, ob er durch eine Virensoftware bereits erkannt wurde.

Kein Schutz durch Virenscanner!

Einen Schutz durch aktuelle Virensoftware gibt es nicht. Da der Virus nach seiner Entdeckung einen Selbstzerstörungsmechanismus startet und dabei die gesamte Festplatte des Computers löscht, sollten die Anwender beim E-Mail-Empfang besonders vorsichtig sein. Bemerkt Rombertik seine Entdeckung, startet die Selbstvernichtung – dabei überschreibt der Trojaner die gesamte Festplatte und als Nutzer steht man einem gesamten Datenverlust gegenüber. Auch die Hardware könnte durch Rombertik langfristig beschädigt werden.

Erhält man Mails, deren Herkunft nicht eindeutig ist, sollte man darin enthaltene Links keinesfalls anklicken. Stattdessen empfiehlt es sich, den Absender zu prüfen und die Mail bei einem Verdacht lieber direkt löschen. Gleiches gilt auch für Links, die zum Beispiel bei Facebook im Chat verbreitet werden.

Quelle: Cisco

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