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Eigener Browser für Android von Adblock Plus

Ein eigener Android-Browser vom Werbeblocker Adblock Plus könnte für Aufsehen sorgen. Der Browser soll in Kürze erhältlich sein und ein Surfen ohne Werbung möglich machen.

Adblock Plus Android Browser
Der Werbeblocker Adblock Plus bietet in Kürze auch einen eigenen Brwoser für Android-Systeme an.

Bisher war Adblock Plus lediglich als umstrittener Werbeblocker im Internet bekannt – jetzt soll es vom Anbieter auch einen eigenen Browser geben. Dieser wird für das mobile System Android angeboten und soll beim Surfen sofort „lästige Werbung“ unterdrücken und ausblenden, so die Entwickler.

Als Nutzer soll man dabei einzelne Anzeigen auch erlauben können, diese würden dann nicht geblockt. Aber auch die Einstellung, generell gar keine Werbung mehr zu sehen, soll mit dem Browser für Android möglich sein.

Laut Adblock Plus: 40 Prozent aller Bannerklicks ein Versehen

Die Adblock Plus Entwickler führen an, dass rund 40 Prozent der Klicks auf Werbebanner im mobilen Bereich versehentlich ausgelöst werden. Dieses Problem könne man mit dem neuen Browser einfach vermeiden. Weiterhin soll der neue Browser das Akku des Smartphones schonen und den Datenverbrauch reduzieren.

Till Faida von Adblock Plus erklärte, dass mobile Werbung in ihrer „Penetranz“ stark angestiegen sei, ebenso wie die mobile Nutzung des Internets. Der neue Android-Browser von Adblock Plus gibt den Nutzern daher ein Stück der Kontrolle zurück. Auch ein eigener Browser für stationäre Computer soll entwickelt werden. Die Addons von Adblock Plus sollen insgesamt mehr als 300 Millionen mal heruntergeladen worden sein.

Adblock Plus selber ist umstritten, da Kritiker eine fehlende Transparenz vermissen. Nutzer des Tools können in einer Community entscheiden, welche Werbung störend ist und welche nicht. Auch soll es möglich sein, sich bei Adblock Plus einzukaufen, sodass die eigene Werbung nicht geblockt werden kann. Eine daraus resultierende Klage wurde vom Landgericht Hamburg zuletzt aber nicht großartig beachtet.

Quelle: sueddeutsche.de

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