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Stiftung Warentest: Viele Banking-Apps mit Mängeln

Ein aktueller Test der Stiftung Warentest hat ergeben, dass viele Apps für das mobile Banking mit Mängeln behaftet sind. Zahlreiche Apps bleiben hinter den eigentlichen Möglichkeiten zurück.

Stiftung Warentest Apps
Viele Banking-Apps sind laut Stiftung Warentest mit Mängeln behaftet.

Rund fünf Millionen Bank-Kunden in Deutschland nutzen bereits mobile Apps ihrer Banken, um damit auf das Konto zuzugreifen. Allerdings nutzen nur wenige der erhältlichen Apps das Potential aus, das sie eigentlich haben. Viele Apps sind zudem mit Mängeln behaftet. Dieses Urteil fällte die Stiftung Warentest, die dafür mehr als 35 Apps ausprobiert hatte.

Apps sind oft schwer zu bedienen

Ein häufiges Manko liegt bereits in der Usability: Diverse Apps lassen sich schlichtweg nur schwer bedienen und bieten den Nutzern kaum Komfort bei der Verwendung. Auch im Bereich Datenschutz gibt es viele Probleme. Sieben Apps im Test konnten überzeugen, viele Programme wurden als „befriedigend“ oder „ausreichend“ eingestuft. Eine App bekam gar nur das Urteil „mangelhaft“. Die Commerzbank, Postbank und andere große Banken findet man dabei vorwiegend im unteren Bereich der Testergebnisse wieder. Die Deutsche Bank kann mit ihrer App ein „befriedigend“ erreichen.

Banken weit hinter dem eigentlichen Anspruch

Viele Banken beteuert trotz des Ergebnisses, dass die gute Erreichbarkeit für die Kunden ein gestecktes Ziel sei. Auch die Digitalisierung wird oft aufgeführt. Viele Banken investieren zudem viele Millionen Euro für die Entwicklung derartiger Lösungen – mit geringem Erfolg.

Überzeugen konnte indes die App der Sparkassen. Diese gibt es in zweifacher Ausführung – kostenfrei und kostenpflichtig. Unter iOS für Apple und auch unter Android brachte die App viele Funktionen mit – daher landete die App bei beiden Geräten auf den vorderen Plätzen.

Dazu tragen auch die Sicherheitskriterien bei – Überweisungsträger können eingescannt werden, Überweisungsdaten können gespeichert werden. Dazu werden die Kontodaten direkt nach der Eingabe geprüft. Funktionen, die viele andere Banking-Apps nicht anbieten.

Sicherheit und Komfort auch bei bankunabhängigen Angeboten

Ebenfalls weiter vorne landete die App von Outbank.de – diese App erlaubt das Banking mit diversen Banken und kostet in der Pro-Version knappe 9 Euro pro Jahr. Dafür bietet die App ein hohes Maß an Sicherheit und bei der Bedienung einen gewissen Komfort. Den eigenständigen Angeboten der Banken steht die Outbank App jedenfalls in Nichts nach.

Quelle: FAZ

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