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Peinliche Datenpanne bei Vodafone-Partner in Kaiserslautern

Peinliche Datenpanne bei Vodafone-Partner

Wiederholt muss sich Vodafone Vorwürfe hinsichtlich Datenschutz und Umfang mit Kundendaten gefallen lassen. In einem Vodafone nahen Shop landeten Kundendaten nicht geschreddert in einer Papiertonne – wenig später verteilten sich die Kundeninformationen sogar auf der Straße, da die Papiertonne nicht ausreichend gesichert wurde.

Kundendaten fliegen über die Straßen von Kaiserslautern

Vodafone D2Es erinnert ein wenig an den wilden Westen, wenn Strohballen durch die Straßen ziehen. In Kaiserslautern waren es keine Strohballen, sondern Dokumente mit Kundendaten die sich über die Straßen verteilt haben.

Ein Partnergeschäft des Mobilfunkanbieters Vodafones in Kaiserslautern scheint die Sicherheit von Kundendaten nicht sonderlich ernst zu nehmen. In einer gewöhnlichen Papiertonne wurden Unterlagen mit vertraulichen Kundeninformationen, unter anderem Adressdaten, Bankverbindungen und kopierte Personalausweise, nicht ordnungsgemäß abgelegt. Wie es also kommende musste lag die Papiertonne am Donnerstag auf der Straße und natürlich verteilten sich darauf hin, die Dokumente über die Bürgersteige bis auf die Straße.

Ob die Papiertonne durch den Wind oder absichtlich von einer oder mehrere Personen umgeworfen wurde, ist allerdings nicht bekannt. Vodafone entschuldigt sich bei den Kunden und bezeichnet die Datenpanne als bedauerlichen Vorfall, der angeblich durch einen Fehler eines Aushilfsmitarbeiter  entstanden sei. Die Bundesdatenschutzbeauftragten wie auch die Bundesnetzagentur wurden zeitnah informiert.

Fehler eines Mitarbeiters

Wie Volker Petendorf seines Zeichen Sprecher von Vodafone erklärt, sei der normale Vorgang, dass die personenbezogenen Dokumente normalerweise ein einem extra gekennzeichneten Behälter, der in einem für Dritte unzugänglichen Raum aufbewahrt wird, abgelegt werden. Im nächsten Schritt werden die Dokumente mittels eines Schredder vernichtet.

Vodafone wird den Vorfall zum Anlass nehmen, die Mitarbeiter in verschiedenen Filialen und bei Partneragenturen erneut mit Hinblick auf den Datenschutz zu schulen. Kunden haben die Möglichkeit über ein Webformular zu prüfen, ob sie von dem Fauxpas betroffen sind, zusätzlich Informiert Vodafone die betroffenen Kunden auf dem Schriftweg.

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