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Unbekannter Undercover Engel warnt vor Passwort-Klau per Mail

Ein Unbekannter, mit dem Pseudonym Undercover Engel, warnt einige Internet Nutzer vor Passwort-Diebstahl. Das Kuriose an der Geschichte ist, dass die Passwörter der meisten Anwender tatsächlich die aktuell verwendeten sind. Die Daten stammen von einem Online-Schwarzmarkt.

E-Mail vom Undercover Engel
Unbekannter Undercover Engel warnt vor Passwort-Klau per Mail (© frank peters - Fotolia.com)

Wenn der Undercover Engel schreibt, ist Vorsicht geboten. Denn das aktuelle Passwort kann tatsächlich in den Händen von dubiosen Angreifern sein. Warum der selbsternannte Undercover Engel Warnhinweise an einige Internetnutzer verschickt, scheint den Beweggrund zu haben, dass der Nutzer vor geraumer Zeit selbst Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden ist.

Die Daten wurden auf einem sogenannten Online-Schwarzmarkt erworben. Es gibt im Internet entsprechende Marktplätze auf denen gestohlene Daten, die zum Beispiel mit Hilfe eines Hackangriffs erbeutet wurden, gehandelt werden. Man spricht auch von einem sogenannten Darknet – die dunkle Seite des Internets.

Die Emails werden von einen anonymen E-Mail Konto verschickt und werden daher auch von den meisten E-Mail Anbietern als Spam eingestuft. Also ein Blick in den Spam-Ordner dürfte sich in diesen Tagen durchaus lohnen.

E-Mail vom Undercover Engel

In vielen Fällen sind die Passwörter die per E-Mail vom Undercover Engel verschickt werden, identisch mit denen die aktuell durch betroffene Internetanwender eingesetzt werden.

Der Undercover Engel schreibt weiter, er sei in der Vergangenheit selbst Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden und hat sich zur Aufgabe gemacht, andere Menschen vor dieser Gefahr zu schützen. Als Ausgleich für sein heroisches Handeln bittet der Engel um eine kleine Spende, diese sei allerdings freiwillig und keiner der betroffenen Nutzer sei verpflichtet zum Spenden.

Wer hinter dieser ungewohnten Aktion steckt ist weiter unklar. Das dürfte aber für die meisten betroffenen Internetanwender zweitrangig sein. Der Schutz der eigenen Identität sollte demnach im Vordergrund stehen.

Woher entspringen die Daten? Was ist zu tun?

Die genauen Absichten des Undercover Engel sind weiterhin unklar. Grundsätzlich sollten die betroffenen Internetnutzer das eigene Passwort ändern, denn E-Mail Accounts sind ein interessantes Gut für Internet-Kriminelle. Anhand von E-Mail Konten lässt sich ohne Probleme feststellen, bei welchen Diensten und Onlineshops die Nutzer angemeldet sind. Zudem können persönliche Daten der E-Mail Nutzer entwendet werden, was im schlimmsten Fall zu einem Identitätsdiebstahl führen könnte.

Ebenfalls scheint unklar, aus welchem Hackangriff die Daten entspringen. Welche Dienste in den letzten Wochen oder Monaten tatsächlich angegriffen und erfolgreich gehackt wurden. Über das Alter der Datensätze ist daher auch noch nichts bekannt geworden.

Quelle: T-Online

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One comment

  1. Gibt es tatsächlich noch Leute, die ihren wahren Namen bei einem E-Mail-Dienst angeben ?