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Neues Feature: Vodafone Pass – kostenfreier App-Traffic nach Wahl

Peinliche Datenpanne bei Vodafone-Partner

Neues Feature: Vodafone Pass – kostenfreier App-Traffic nach Wahl – Mittlerweile nutzen die Deutschen ihr Smartphone sehr intensiv und das besonders im mobilen Datenbereich. Vor allem im Video- und Musikstreaming stieg die Nutzung deutlich an. Weiterhin sind auch Social Media- sowie Messenger-Dienste wie Facebook, Instagram, Twitter und WhatsApp sehr beliebt. Das alles zerrt natürlich am Datenvolumen und mitunter muss zusätzliches Volumen nachgekauft werden, wenn man sich nicht von WLAN-Netzen abhängig machen möchte. Der Provider Vodafone reagiert nun auf die verstärkte Datennutzung seiner Kunden und stellt in seinen Red und Young Smartphone-Tarifen ab 26. Oktober sogenannte Vodafone Pässe zur Verfügung: den Video-Pass, den Music-Pass, den Social-Pass und den Chat-Pass. Die Pässe umfassen dabei bestimmte Apps bei diesen der gesamte Traffic nicht mitberechnet wird – man verbraucht bei Verwendung kein Datenvolumen. Bekannt vorkommen dürfte das System von der Telekom mit der StreamOn-Option. Vodafone weitet das Konzept mit hinzubuchbaren Pässen noch weiter aus. 

Inklusiver Vodafone Pass für Video, Musik, Soziales und Chats

Ab 26. Oktober ist bei den Red- und Young Smartphone-Tarifen ein sogenannter Vodafone Pass inklusive. Man könnte es auch als eine Daten-Flat im Vodafone-Netz für gängige Lieblings-Apps bezeichnen. Mit dieser unter anderen verbesserten Inklusiv-Leistung erhöhen sich erneut die monatlichen Grundgebühren der Vodafone Red- und Young Smartphone-Tarife. Die neuen Red-Tarife inklusive Vodafone Pass beginnen bei einem monatlichen Basispreis von 34,99 Euro; die Young-Tarife für Kunden bis zum Alter von 27 Jahren starten ab 22,99 Euro.

Das Prinzip des “Zero-Rating” bei den für bestimmte Anwendungen – bestimmte Apps für Video, Musik, Soziales und Chats – kein Datentraffic berechnet wird ist dabei nicht gänzlich neu. So unterscheidet sich der Vodafone Pass beispielsweise von StreamOn von der Deutschen Telekom dahingehend, dass dieser anstelle von Musik- oder Videostreaming auch Daten-Flats für Chats und Social Media bereitstellt und damit noch mehr auf die Interessen der Kunden eingeht.

Allerdings ist bei Buchung eines Red-Tarifs bei Vodafone zu Beginn immer nur ein ausgewählter Pass aktiv und einzelne Pässe sind auch nur für bestimmte Red-Tarife buchbar. So sind Chat-Pass, Social-Pass und Music-Pass für Red S bzw. Young S buchbar, der Video-Pass aber erst ab Red M und Young M. Möchte man zudem einen weiteren Pass hinzubuchen kostet dieser monatlich 5 Euro extra. Der Video-Pass kostet sogar extra 10 Euro mehr im Monat. Doch erst ab ab Januar 2018 lassen sich einzelne Pässe wechseln, falls sich die Vorlieben bis dahin ändern sollten.

Zum Start sind folgende Apps in den Pässen enthalten:

  • Chat-Pass: Facebook Messenger, Telegram, Threema, Viber,  VodafoneMessage+, WhatsApp
  • Social-Pass: Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter
  • Music-Pass: Amazon Music Unlimited/Prime Music, Deezer, I Love Radio, Napster, Soundcloud, Tidal
  • Video-Pass: Amazon Prime Video, Netflix, Sky Go, Sky Ticket, Vevo, VodafoneGigaTV

Übrigens ist es möglich, dass jeder Anbieter App-Partner werden kann und damit Teil des Vodafone Pass. Eine Voraussetzung hierfür allerdings ist, dass das Angebot legal ist und in eine der vier Kategorien passt. Informationen zum Programm finden Interessenten im Partner-Portal unter www.vodafone.de/pass-partnerportal. Kunden mit Vodafone Pass können alle enthaltenen Apps ab Vermarktungsstart in MeinVodafone oder auf der Vodafone-Internetseite einsehen.

Kritik an Vodafone Pass-System – Netzneutralität gefährdet

So interessant sich auch das Angebot von Vodafone mit den Traffic-Pass anhört, so ganz unkritisch lässt sich das ganze nicht betrachten, denn Verbraucherschützer kritisieren, dass das Angebot gegen die Netzneutralität verstoße, nach der alle Daten unterschiedslos durchs Netz geleitet werden müssen. Durch die Daten-Flat für bestimmte Apps werden diese aber bevorzugt und das kann auf lange Sicht die Wahlfreiheit der Verbraucher beschränken. Kleinere Anbieter werden es damit schwerer haben auf den Markt Fuß zu fassen. Derzeit prüft die Bundesnetzagentur, ob das Angebot von Vodafone gegen EU-Recht verstößt. Zudem gehen Anbieter wie Vodafone damit einen anderen Weg, als einfach das inklusive Datenvolumen in den Tarifen zu erhöhen, um weiterhin attraktiv zu bleiben. Es entscheidet also der Kunde wie sich dieses Angebots-System im Datenbereich in Zukunft entwickeln wird.

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