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Augenwurm kann mit Smartphone-Mikroskop erkannt werden

Der afrikanische Augenwurm Loa Loa kann mit Hilfe des CellScope Loa Mikroskop für das Smartphone erkannt werden. Damit sollen es Ärzte einfacher haben, den Augenwurm zu identifizieren.

CellScope Loa
Mit dem CellScope Loa kann der Augenwurm Loa Loa auch mit Hilfe eines iPhones erkannt werden.

An der Universität Berkeley wurde ein Mikroskop für das Smartphone entwickelt. Das CellScope Loa soll dabei helfen, paratisäre Würmer wie den Augenwurm Loa Loa zu erkennen. Die Grundlage dafür bildet ein Tropfen Blut, der mit dem Smartphone-Mikroskop untersucht werden kann. Vor allem soll das CellScope in Afrika seinen Einsatzort finden – der Fadenwurm Loa Loa soll so erkannt und bekämpft werden.

Der über sich Bremsen verbreitende Fadenwurm wird durch seine Ansiedlung in den Augen häufig auch als afrikanischer Augenwurm bezeichnet und kann bis zu sieben Zentimeter lang werden. Sie lösen allergische Reaktionen aus und können auch zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Die Schnellerkennung der Parasiten soll durch die Mikroskope der CellSkope-Reihe erleichtert werden.

Vollautomatische Erkennung des Augenwurms Loa Loa

Laut den amerikanischen Forschern soll es sich beim CellScope um das erste System handeln, dass den Augenwurm vollkommen automatisch identifizieren kann. Das Mikroskop für das Smartphone wurde zusammen mit Kollegen aus Kamerun und Frankreich entwickelt.

Innerhalb von nur zwei Minuten soll das Mikroskop den Augenwurm erkennen können – dies erfolgt durch die Bewegungen des Wurmes. Diese kann in einem Tropfen Blut innerhalb kürzester Zeit nachgewiesen werden. Um das CellScope nutzen zu können, ist eine spezielle App erforderlich, die sich mit nur einem Klick bedienen lässt. Die Blutuntersuchung erfolgt zudem mit einem 3D-Drucker.

Testlauf soll in Kamerun starten

Ein umfangreicher Test des CellScopes soll in Kamerun durchgeführt werden. Mehr als 40.000 Teilnehmer sollen dafür untersucht werden. Das Projekt wird unter anderem von der Bill an Melinda Gates Foundation unterstützt.

Quelle: Berkeley.edu

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