Dienstag , 22 Juni 2021

Girly Robot Challenge – spielend virtuelle Roboter programmieren

Spielend virtuelle Roboter ohne Vorkenntnisse programmieren: Mit diesem Aufruf laden die Maker Faire und das i-bot-Team interessierte Mädchen ab zehn Jahren zum Hackathon ein. Die Girly Robot Challenge wird im Rahmen der Maker Faire Hannover präsentiert, die am 18. Juni erstmals digital stattfindet. Der Programmierwettbewerb soll das Interesse an MINT-Themen fördern. Die kostenlose Besucher-Registrierung zur Maker Faire Hannover Digital Edition ist ab sofort möglich.

Auf der digitalen Maker Faire Hannover am 18. Juni 2021, die sich als interaktives Digitalformat für Maker-Kultur und MINT-Themen positioniert, bietet das i-bot-Team die bundesweiterste Girly Robot Challenge an. Die teilnehmenden Mädchen sollen in einem Zeitraum von drei Stunden spielend virtuelle Roboter programmieren, damit diese eine Reihe von Aufgaben bewältigen können. Hierzu nutzen sie eine grafische Programmiersprache des OPEN ROBERTA LAB. Die Teilnehmenden und die Organisatoren sind über das Videokonferenztool Gather.town vernetzt. Anmeldungen sind unter folgendem Link möglich: https://roberta-hannover.de/girly-robot-challenge/anmeldung

Maker Faire und i-bots werben für MINT-Berufe Bundesministerin Anja KarliczekBundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF) Bild: Bundesregierung / Laurence Chaperon

Teilnehmen können Schülerinnen der fünften bis siebtenKlasse mit einem Mindestalter von zehn Jahren. Es treten zehn Teams mit jeweils zwei Mädchen an. Die Teilnahme erfordert keinerlei Vorkenntnisse. „Benötigt wird lediglich ein Notebook oder ein PC mit einer stabilen Internetverbindung, einer Kamera und einem Mikrofon“, erklärt Ina May, die Leiterin des Roberta RegioZentrums und Koordinatorin von i-bot, die gemeinsame Aktion. „Ich wollte unsere Online-Angebote ausbauen und bekannter machen. Die Maker Faire passt mit ihrem Konzept ideal zu uns und bietet in der digitalen Form dafür die perfekte Plattform.“

Das i-bot-Team ist außerdem mit einem virtuellen Stand auf der Maker Faire Hannover vertretenZudem stellt es sich im Wissenshub vor. In unserem Wissenshub referieren Fachleute in Form von kurzen Vorträgen zu aktuellen Maker- und MINT-Themen. Hier bieten wir i-bot die Möglichkeit, für ihre Roboter-Aktionen und Programmierwettbewerbe zu werben“, sagt Daniel Rohlfing, Leiter des Maker Faire-Teams. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Ina May und der Girly Robot Challenge einen nachwuchsfördernden Programmpunkt im Rahmen der digitalen Maker Faire bieten können, speziell, um Mädchen für MINT-Berufe zu begeistern. Aktuell sind nur 17 Prozent der deutschen IT-Fachkräfte weiblich. Das sollte sich in der Zukunft ändern.“

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat wie in den Jahren zuvor wieder die Schirmherrschaft für die Maker Faire übernommen. Sie wird alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer kurzen Videobotschaft begrüßen. „Die Maker Faire ist ein tolles Beispiel für den gelungenen Transfer von Wissenschaft und Technologie in die Breite der Gesellschaft. Bürgerforschungsprojekte dieser Art können gerade auch junge Menschen für Wissenschaft begeistern. Viele der vom Bundesforschungsministerium geförderten MINT-Cluster für Kinder und Jugendliche setzen auf das Prinzip offener und kreativer Werkstätten, die insbesondere auch junge Mädchen für MINT begeistern wollen. Darum freut es mich sehr, dass die Maker Faire dieses Jahr auch spezifische Angebote für junge Mädchen macht. Denn wir brauchen unbedingt mehr talentierte Tüftlerinnen und Forscherinnen!“

Quelle

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