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NSA spioniert(e) mit Muscular Google, Yahoo und den Vatikan aus

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Was das wohl in Zukunft noch geben mag, schon wieder gibt es neue Informationen wonach die National Security Agency, kurz NSA, einige große Firmen, darunter Google, Yahoo und sogar den Vatikan ausspioniert haben soll. Erst letzte Woche ist bekannt geworden, dass auch unsere Bundeskanzlerin Angelika Merkel offensichtlich seit Jahren durch den Geheimdienst der vereinigten Staaten von Amerika abgehört wird.

Interessant ist eigentlich, dass diese Thematik erst dann wieder hochkocht, wenn nicht nur der einzelne Bürger des Landes betroffen ist, sondern auch unsere hochrangigen Politiker. Insbesondere Google fordert in den USA eine Reform der dortigen Überwachungsgesetzte, ob auch in Deutschland die eine oder andere Änderungen zum Schutz der Persönlichkeitsrechte in Kraft treten wird, wird sich noch herausstellen.

NSA spioniert weiter bei Google und anderen Firmen

Irgendwie war es auch nicht anders zu erwarten – die NSA geht scheinbar nach wie vor seiner Arbeit nach und kontrolliert eine Vielzahl an Datenmengen großer Unternehmen.

Aktuelle Berichte besagen, dass die National Security Agency in den vergangenen Wochen Nutzerdaten von Millionen von Menschen, die zwischen Google-Rechenzentren synchronisiert werden, abgefangen, ausgewertet und dem entsprechend mitgelesen hat.

Schockiert zeigt sich Google, wonach das Unternehmen nicht nur sehr überrascht zu sein scheint, sondern auch empört darüber, wie weit die Regierung geht, um Daten aus dem privaten Glasfaser-Netzwerken des Unternehmens abzugreifen. Primär sollen die Dienste Googlemail, Google Docs wie auch Google Maps betroffen sein.

Die aktuellen Berichte entspringen der Washington Post, die Dokumente von Edward Snowden ausgewertet haben will. Darin sollten Informationen stehen, wonach der US-Geheimdienst NSA mit dem britischen Dienst GCHQ die Verbindungen der jeweiligen Rechenzentren von Google und Yahoo überwacht. Dadurch sei es dem US-Geheimdienst ermöglicht worden, über Hundert Millionen Nutzerdaten mitzulesen.

Über 180 Millionen Datensätze in vier Wochen

Google sei allerdings nicht erst durch diesen Vorfall besorgt, sondern ist schon seit längeren davon überzeugt das Daten durch eine Hintertür abgegriffen werden könnten – wodurch nicht nur Google sondern auch andere Dienste dazu neigen würden, verstärkt dafür zu sorgen, dass Daten, vor allem jene die Übertragen werden, gesondert verschlüsselt werden. Dennoch sind verschlüsselte Daten nur solange sicher, wie der Schlüssel für die Entschlüsselung der Daten nicht bekannt ist.

Wie bereits erwähnt, sollen bei Google vor allem die Dienste Google Mail, Google Docs wie auch der Kartendienst Google Maps betroffen sein. Insgesamt sollten laut den Papieren, welche seitens der Washington Post analysiert wurden, binnen vier Wochen über 180 Millionen Datensätze abgegriffen worden sein. Dabei sollen nicht nur die Daten von Absender und Empfänger an die Geheimdienste gegangen sein, sondern auch die Inhalte darunter Text, Ton- und Videoaufnahmen. Ferner betrifft dies vor allem Dienste von Google und Yahoo.

Zum Abgreifen der Daten soll die NSA zusammen mit dem GCHQ ein Programm namens „Muscular“ einsetzen. Mithilfe von „Muscular“ werden die Daten eins zu eins kopiert und erst im Anschluss anhand von Filtern selektiert.

Überraschend vor allem für Yahoo und Google ist, dass die NSA auch Unternehmen aus den USA routinemäßig überprüft, ohne einzelne Anfragen zu stellen. Demnach hätten Unternehmen nicht einmal die Chance gehabt, eine Anfrage abzulehnen.

Wie sicher sind die Daten der Anwender?

Die Frage wurde eigentlich schon während des Bekanntwerdens der PRISM-Affäre gestellt, auch damals war die Skepsis groß, dass eigentlich keine Daten der Internetnutzer mehr sicher sind.

Nun mehr bestätigt dieser Fall, dass selbst Unternehmen wie Yahoo und Google die das Internet seit Jahrzehnten prägen, dem Abhören von Daten eigentlich machtlos gegenüber stehen. Augenscheinlich sind vor allem die Geheimdienste der USA in der Lage sämtliche Informationen jeder Person auf diesen Erdball nach Belieben abrufen zu können.  Denn Geheimdienste greifen nicht nur auf Daten zu, die innerhalb des eigenen Landes übertragen werden, sondern auch auf die Daten die außerhalb des Landes zwischen einzelnen Rechenzentren der großen Unternehmen synchronisiert werden.

Es wäre eigentlich nicht mehr verwunderlich, wenn morgens schon beim Zähneputzen das Radio beginnt zu knacken und eine tiefe Stimme sagt „Guten Morgen Herr/Frau XYZ, vergessen Sie bitte nicht ihren Arzt-Termin. Im Übrigen ist es aktuell um Ihr Konto-Budget nicht sonderlich gut bestellt. Mit freundlichen Grüßen, Ihr netter Geheimdienst von Nebenan.“

Quelle via Washington Post

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