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SIM-Karten Nutzung steigt – Bereits 130 Millionen aktive SIMs

SIM-Karten Nutzung steigt – Bereits 130 Millionen aktive SIMs – Die Zahl der aktiven SIM-Karten nimmt von Jahr zu Jahr zu. Mittlerweile sind es laut Bundesnetzagentur ganze 131,4 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Das bedeutet, wenn sich die Entwicklung weiterhin so fortsetzt, dann kommen in Zukunft in Deutschland auf jede Person zwei aktive SIM-Karten. Unterscheidet man die rund 130 Millionen Mobilfunkanschlüsse nach Anbietern, so zeigt sich, dass an erster Stelle die Telefónica Deutschland mit 44,7 Millionen Anschlüssen vor Vodafone mit 44,6 Millionen Anschlüssen liegt. Die Deutsche Telekom, die in Netztests konsequent den ersten Platz einnimmt, muss mit 41,1 Millionen Anschlüssen nur noch mit Platz drei vorlieb nehmen. Im ersten Quartal 2016 lag die Telekom noch mit 10,3 Millionen Anschlüssen deutlich vor Vodafone.

Infografik: Über 130 Millionen aktive SIMs | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Um den plötzlichen Vorsprung von Vodafone gegenüber der Telekom zu verstehen, muss man sich die Zählung der Anschlüsse genauer ansehen. Hier gab es Unterschiede.

Zählung der Mobilfunkanschlüsse

Seit 1992 wird bereits die Statistik der Anzahl der Mobilfunkanschlüsse in Deutschland quartalsweise erhoben. Dabei beziehen sich die Zahlen auf SIM-Karten und beinhalten sowohl Mobilfunkverträge, als auch Prepaid-Anschlüsse und SIM-Karten, die für die automatische Kommunikation zwischen Maschinen (M2M) genutzt werden. Im ersten Quartal des Jahres 2017 kommt man so nach Zählung auf 131 Millionen Mobilfunkanschlüsse in Deutschland – Tendenz steigend.

Die aktuelle Statistik der Mobilfunkanschlüsse von 2015 bis 2017 ist hier auf statista.com nachzulesen.

Plötzlicher Sprung von Vodafone auf Platz 2 der Mobilfunkanschlüsse

Der Sprung aus dem Stand von Vodafone aktiven SIM-Karten auf Platz 2 der Mobilfunkanschlüsse ist, laut Vodafone, so zu erklären, dass der bisherige abgeschlagene Netzanbieter lediglich seine Zählweise an die Konkurrenz angepasst hat. Telefónica Deutschland und Telekom zählen nämlich stets die SIM-Karten für die automatische Kommunikation zwischen Maschinen (M2M) mit ein. Vodafone bis dato wohl nicht. Hierzu äußerte sich noch im März 2016 Vodafone-Chef Hannes mit den Worten: “Wir machen uns kleiner als wir sind.” und zählte ebenfalls das Machine-2-Machine-Geschäft (M2M) für das vernetzte Auto und die Fabrik 4.0 zu seinen Kundenzahlen hinzu. Deshalb nun Platz zwei für Vodafone und damit die plötzliche Überraschung in der Statsitik der Mobilfunkanschlüsse.

Unabhängig, ob Vodafone bei der Zählweise der aktiven SIM-Karten sich der Konkurrenz angepasst und damit zur Überraschung einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht hat, bleibt abzuwarten, wie sich auch das Geschäft mit dem Prepaid-SIM-Karten weiterhin entwickeln wird. Denn, ab 1. Juli 2017 ist ein neues Verfahren in Kraft, bei dem sich Käufer von Prepaid-SIM-Karten mit ihren Ausweisdaten verifizieren müssen. Es bleibt daher spannend.

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