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Wie Smartphones die Fotoindustrie bedrohen

Sony Xperia Z3
Sony liefert Android-Smartphones Xperia Z3 und Xperia Z3 Compact aus

Fotoindustrie bedroht. Das Jahr 2008 war der Wendepunkt für die Telekommunikationsindustrie. Das erste iPhone kam in diesem Jahr auf dem Markt und Handys waren fortan nicht mehr bloß mobile Telefone, sondern mutierten zu Multifunktionsgeräten. Durchs Internet surfen und mit Apps das Smartphone erweitern zu können waren von nun an grundlegende Anforderungen an ein Handy. Mit Beginn der Smartphone-Ära wurden aber auch Kameras in ihrer Existenz bedroht. In den folgenden Jahren gingen die Verkaufszahlen von Kameras durch den Siegeszug von Smartphones stark zurück.Nahezu jedes Smartphone kann heutzutage passable Fotos schießen.

Die Fotobranche gerät unter Druck

Dass die Photobranche in die Ecke gedrängt wird betonte auch schon ihr deutscher Industrieverband. Ein gutes Beispiel dafür war die Photokina 2016. Viele Hersteller präsentieren hier alternative Wege um sich weiterhin auf dem Markt halten zu können. So versucht sich Nikon an Actionkameras mit Namen Key Mission. Für das Unternehmen sind Actionkameras bisher Neuland. Großer Marktführer ist hier GoPro. Diese bringen demnächst eine Kamera mit zugehöriger Drohne raus. Das Thema Action spielt bei vielen anderen Herstellern eine große Rolle. Anscheinend sieht man hier eine gute Alternative um der Bedrohung durch Smartphones zu entkommen. Leica versucht sich durch den Preis zu profilieren. Das Unternehmen bringt mit der Leica Sofort die billigste Leica auf dem Markt die es je gab. Dazu gibt es noch jede Menge Zubehör. Auch Videos sind ein Ausweichthema für die Hersteller. Bei Sony kommt demnächst die neue A99 II raus. Hier hat man sich um eine 4k Videofunktion bemüht. Deutlich wird hierbei, dass die Hersteller verbissen versuchen sich aus dem Würgegriff der Smartphones zu befreien.

Smartphones für Gelegenheitsfotografen

Heutzutage kann nahezu jedes Smartphone eine Kamera ersetzen. Selbst billige Modelle wie das Vodafone Smart Platinum 7 sind mit guten Kameras ausgestattet, die für alltägliche Fotos vollkommen ausreichen. Bei Top-Modellen wie dem Samsung Galaxy S7 erhält man mit der Dual-Pixel schon eine nette Spielerei extra. Beim iPhone 7 Plus bekommt man ein Smartphone mit Dual-Kamera und Bildschirmstabilisator. Die Dual-Kamera ist ausgestattet mit einem Weitwinkel- und einem Teleobjektiv. Dadurch kann manauf Fotos den Hintergrund unscharf erscheinen lassen. Auch das LG G5 bietet neben einer normalen Linse noch ein Weitwinkelobjektiv. Beim Xperia XZ, dem neuen Flaggschiff von Sony, sind sogar 4k-Aufnahmen möglich.

Fotos und schnelles Internet

Der Siegeszug der Kameras scheint bei der Vielzahl an Funktionen nahezu unhaltbar. Das ist auch nicht verwunderlich, denn Fotos sollen vor allem eins erfüllen. Sie sollen die für uns bedeutenden Momente festhalten, damit wir uns entweder daran erinnern können, oder dass wir diese Momente teilen können. Mit Smartphones ist das sehr einfach möglich. Nicht allein durch die starken Kameras, sondern auch durch das kinderleichte Hochladen ins Internet. Hier lassen sich geknipste Fotos ohne Probleme auf Instagramm, Pinetrest oder Facebook teilen.

Mit stärker ausgebauten Highspeed-Netzen ist ein Teilen der Fotos auch noch schneller möglich. Mit rund 400 Mbit/s im Vodafone Netz lassen sich Fotos meist zügig hochladen. Der jüngste Ausbau fand in Berlin statt. Insgesamt will man hier bis Mitte 2017 auf 1000 Mbit/s kommen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt kann man nicht nur Fotos noch schneller hochladen, sondern auch Videos kann man dann verhältnismäßig schnell teilen.

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