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Google CEO Eric Schmidt: “Am Ende droht das Internet zu zerbrechen”

Mit deutlichen Worten prangerte Google CEO Eric Schmidt die Spionage-Aktivitäten der US-Geheimdienste an. „Am Ende droht das Internet zu zerbrechen“. Die Vorgehensweise wie auch die Datensammelwut der Geheimdienste sorge dafür, dass das Vertrauen gegenüber dem Internet verloren geht.

Eric Schmidt - Am Ende droht das Internet zu zerbrechen
Eric Schmidt - Am Ende droht das Internet zu zerbrechen

Resultat der weitreichenden Spionage-Aktivitäten der US-Geheimdienste, darunter die der National Security Agency, ist laut Ansicht von Google ein Rückgang von Vertrauen gegenüber dem Internet seitens der Anwender und natürlich auch der Dienstleister und Unternehmen.

Das Grundkonzept des Internets basiert auf der Idee, ein weltweites Netz zu schaffen, wo Daten wichtiger Dienste nicht zwangsläufig auf lokalen Systemen angesiedelt sein müssten. Das Umdenken vieler Internetunternehmen Daten in Zukunft nicht nur außerhalb der USA, sondern auch auf lokalen Servern zu halten, wäre nur die logische Konsequenz.

„Die Idee, Server wichtiger Internetdienste auf heimischen Boden anzusiedeln, stehe in fundamentaler Opposition zum ursprünglichen Konzept des weltweiten Netzes“, sagte etwa Colin Stretch, der die Rechtsabteilung von Facebook leitet.

Kritik an der NSA-Spionage wächst weiter

An der Veranstaltung nahmen neben dem Google-Chef Eric Schmidt auch Vertreter von Microsoft, Facebook und Dropbox teil. Die Veranstaltung fand in Palo Alto statt.

Grundsätzlich erwarten die Unternehmen, dass der amerikanische Gesetzgeber die Spionagepraktiken der US-Geheimdienste aufklärt. Nur so sei die Chance gegeben das Unternehmen und Nutzer mittelfristig wieder dem Internet vertrauen können.

Eric Schmidt traf sich mit Angela Merkel bereits im Sommer

Google Chef Eric Schmidt traf sich bereits im Sommer mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Das Treffen fand am 18. Juni im Bundeskanzleramt statt. Nach Auffassung von Eric Schmidt stellte sich heraus, wie groß die Unsicherheit sei und das nur wenig Vertrauen spürbar gewesen sei.

Vor allem das fehlende Wissen darüber, was eigentlich mit den privaten Daten passiert, zeige wie persönlich die Angelegenheit mittlerweile sei.

Quelle: Golem

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