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Habemus Cyberclown

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) hatte bisher einen durchaus guten Ruf – das Amt war Ansprechpartner und Institution in Sachen Sicherheit für Bürger und Unternehmen. Es strahlte innerhalb der Bundesbehörden, die oft durch das Internet taumeln als wäre es noch 1995, durchaus so etwas wie Kompetenz aus.

Das BSI hat nun einen neune Präsidenten bekommen, der wenig Hoffnung macht, dass es so weiter gehen könnte. Arne Schönbohm war bislang in erster Linie als Wirtschaftslobbyist und Sohn von Jörg Schönbohm (ehemaliger Innenminister von Brandenburg) in Erscheinung getreten und weniger durch Expertise in Sachen Internet-Sicherheit. Daher bekam er auch relativ schnell den Spitznamen „Cyberclown“ verpasst – unter anderem auch, weil die Bundesregierung kaum konkrete Anhaltspunkt für inhaltliche Gründe der Ernennung zum Präsndenten des BSI nennen konnte.

Eine wichtige sicherheitsrelevanten Behörde wird damit vorsätzlich durch die Bundesregierung geschwächt und das in einer Zeit, in der Sicherheit in diesem Bereich wichtig wäre. Auf der anderen Seite arbeitet die Regierung derzeit daran, die Bundesbürger in weiten Teilen zu erfassen und zu überwachen – ein zu gute Absicherung der Bürger wäre damit wohl eher kontrapoduktiv.

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