Montag , 24 Januar 2022

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Neuer ARD-Vorsitz setzt auf Digialisierung

Der ARD-Vorsitz zieht vom Westen in den Osten Deutschlands: Mit dem Start ins neue Jahr übernimmt der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) die Geschäftsführung des föderalen Medienverbunds. Das ist eine Premiere in der Geschichte der ARD. rbb-Intendantin Patricia Schlesinger ist nun die neue ARD-Vorsitzende – als dritte Frau in diesem Amt. Ihr Vorgänger Tom Buhrow (WDR) wird ihr Stellvertreter.

In der ARD wechselt der Vorsitz in der Regel turnusmäßig alle zwei Jahre. Dahinter steht der Vielfaltsgedanke, der die föderale Sendergemeinschaft prägt. Zur ARD gehören neun regional verankerte Landesrundfunkanstalten, außerdem der Auslandssender Deutsche Welle.

Patricia Schlesinger: „Die Schwerpunkte des ARD-Vorsitzes unter Federführung des rbb sind Digitalisierung, Dialog und Diversität. Meinungsbildung verlagert sich zunehmend in die digitalen Kommunikationsräume. Deshalb muss die ARD mit vielfältigen Angeboten überall dort präsent sein, wo sich Menschen informieren, unterhalten, bilden und nach Rat suchen möchten. Wir wollen so viele Menschen erreichen wie möglich, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft, und auch unabhängig von politischer Einstellung und Lebensumständen. Diese anspruchsvollen Aufgaben wird die ARD als Gemeinschaft annehmen. Dabei ist eines deutlich: Ohne Reformen wird es nicht gehen.“

Auch die Gremienvorsitzenden-Konferenz (GVK), ein Kontrollgremium mit Menschen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft und allen Regionen Deutschlands, wird ab Januar vom rbb geleitet. Vorsitzende der GVK ist dann die Rundfunkratsvorsitzende des rbb, Friederike von Kirchbach.

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