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NSA, PRISM, Muscular: Apple macht sich nackig und legt Daten offen

Apple Store

Seit Beginn der PRISM Affäre hat sich Apple geschwiegen – nun bricht Apple sein Schweigen und legt die Regierungsanfragen nach Nutzerdaten offen. Auch Apple beteuert das Kundenbezogene Daten nur nach einem richterlichen Beschluss herausgegeben werden.

Gestern Abend legte das Unternehmen Apple offen, dass im ersten Halbjahr dieses Jahres in weniger als 1000 Fällen Daten an entsprechende Behörden weitergegeben wurden – insgesamt sollen aber 2719 Anfangen eingegangen sein, die wiederum rund 3800 Kundenkonten betrafen. Grundsätzlich ist Apple nicht erlaubt in den USA genaue Angaben zu machen.

Auch Apple übergibt Daten an Regierungsbehörden

Eigentlich ist das mittlerweile auch keine Überraschung mehr – denn nach dem bereits Unternehmen wie Google, Yahoo und Facebook zur Herausgabe von Daten genötigt wurden, war es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit bis Apple endlich sein Schweigen bricht. Apple betont, wie auch eigentlich jedes andere Unternehmen bisher, dass die Daten ausschließlich nach einem richterlichen Beschluss an die anfragende Regierungsbehörde übergeben wurden.

Apple Reports on Fobernment Information Requests
Apple Reports on Fobernment Information Requests

Im Zuge des Muscular-Projekts stellt sich mittlerweile die Frage, wie viel Daten Regierungsbehörden ausgespäht haben ohne das Apple auch nur im Ansatz etwas davon mitbekommen hat – schließlich darf nicht nur davon ausgegangen werden, dass solche Abhörprogramme lediglich Google und Yahoo betreffen.

Regierungen erlauben keine genauen Angaben

Des Weiteren wünscht sich Apple in Zukunft mehr Details über weitergegebene Daten nennen zu dürfen und will dies Ziel ähnlich wie Google, Facebook und Microsoft streng verfolgen.

Denn laut Apple würde die Regierung verbieten, dass genaue Informationen über die betroffenen Kundenkonten genannt werden, es darf lediglich eine grobe Anzahl genannt werden.

Insgesamt soll Apple allein in den USA zwischen 1.000 bis 2.000 Anfragen erhalten haben, die wiederum bis zu 3.000 Kundenkontos betreffen würden – unter anderem mussten Informationen über E-Mail Konten, Kalender, Adressen und Bildergalerien übermittelt werden.

via Apple.com

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