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Trojaner am Bankautomaten: Da ist die Karte weg

Telekom Trojaner Spam
Blackshade Trojaner: Ermittlungen in Deutschland laufen (© lolloj – Fotolia.com)

Trojaner am Bankautomaten: Da ist die Karte weg – Bankautomaten arbeiten wie heimische PCs ebenfalls in den meisten Fällen mit Windows-Lösungen und sind daher ebenfalls anfällig für Trojaner und andere digitale Schädlinge. Das ist meistens kein größeres Problem, da die Gerät in der Regel nicht am offenen Internet hängen und es so relativ wenige Möglichkeiten gibt, Trojaner auf die Geräte zu bekommen.

Trotzdem gibt es auch für Bankautomaten spezielle Trojaner, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Geldauszahlung zu verändern und nur an bestimmte Personen (nach Eingabe eines Codes) auszuzahlen. So wurde beispielsweise die neuste Generation des Backdoor.ATM.Suceful Trojaners auf amerikanischen Geldautomaten der Hersteller Diebold und NCR gefunden.

Der Trojaner liest dabei die Karten von Kunden aus, die den Automaten nutzen wollen und zieht die Karten auch teilweise ein. Eine Auszahlung an die entsprechenden Kunden findet nicht statt. Stattdessen werden die Auszahlungen gesammelt und an die Hersteller des Trojaners auf Kommando ausgezahlt. Die Sicherheitsfunktionen der Automaten werden dabei teilweise außer Kraft gesetzt.

Für Deutschland gab es bisher in diesem Bereich erfreulicherweise noch keine Probleme, der Trojaner scheint in erster Linie in den USA unterwegs zu sein. Wie genau die Automaten infiziert werden ist dabei noch nicht bekannt.

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