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Amazon Echo – intelligenter Lautsprecher und persönlicher Assistent hört mit

Amazon hat gestern seinen intelligenten Lautsprecher "Echo" angekündigt. Doch Amazons Lautsprecher, genannt Echo, soll nicht nur unser Leben im Alltag bereichern können, sondern auch unsere Gespräche mithören. Was mit den gesammelten Daten passiert, vor allem wie diese ausgewertet werden, weiß nur Amazon selbst.

Amazon Lautsprecher Echo
Amazon Echo - intelligenter Lautsprecher und persönlicher Assistent hört mit

Amazons Lautsprecher Echo könnte zum neuen Spitzel in den heimischen vier Wänden werden. Der Lautsprecher soll nicht nur für gute Musik sorgen, sondern auch als persönlicher Assistent fungieren. Die schöne neue Technik sorgt allerdings nicht nur für Begeisterung, sondern auch für beängstigte Mienen bei Datenschützern und potentiellen Kunden.

Der geheimnisvolle Lautsprecher reagiert auf Sprachkommandos, analog wie es Smartphone-Anwender von Apples Siri, Google Now oder Microsofts Cortana schon kennen. Das bedeutet Amazons Echo liefert auf Wunsch Informationen aus der Online Enzyklopädie Wikipedia, aktuelle Nachrichten oder legt eine eigene Aufgabenliste an. Ein digitaler Assistent zur Bewältigung von Alltagsaufgaben.

Doch so schön und einfach die neuen Funktionen klingen, umso Besorgnis erregender sind die Erkenntnisse, dass Amazon in der Lage ist, mit dem Lautsprecher sämtliche Gespräche und Geräusche abzuhören. Wer hört mit, wohin gehen die Daten und wer wertet die Informationen aus?

Amazon Echo Lautsprecher – Überwachung in den eigenen vier Wänden

Amazon Echo sorgt für beängstigte Mienen bei Verbraucher und Datenschützer. Denn mit Amazons Echo könnten fremde Behörden Zugriff auf unsere Gespräche bekommen. Verbraucher hätte quasi einen Spitzel in den eigenen vier Wänden.

Der Lautsprecher ist 24 Zentimeter hoch und mit insgesamt sieben Mikrofone ausgestattet. Diese Mikrofone sind dauerhaft online und senden das Gesagte zur Verarbeitung an mehrere Server. Was allerdings mit den Daten passiert, weiß niemand. Die Gefahr, dass Amazon mit seinem Lautsprecher „Echo“ die Geheimdienste auf den Plan ruft, sorgt für wütende Amazon-Kunden. Wo sich relevante Daten befinden, sind auch die Geheimdienste und Behörden nicht weit und werden natürlich versuchen eine Lücke im System zu finden.

Amazon versichert zwar, dass Echo erst durch ein Codeword aktiv wird, ansonsten würde das Gerät im Schlafmodus sein, allerdings existiert die Möglichkeit des Abhörens und eine Kontrolle über die Daten, die am Ende tatsächlich übertragen werden, hat der gemeine Kunde nicht. Wie brisant das Thema Datenschutz ist, zeigten vor allem die Enthüllungen durch Edward Snowden.

Echo kommt erstmal nur in den USA

Der Amazon Lautsprecher Echo wird vorerst nur in den USA vertrieben. Kunden die keinen Amazon Prime Account haben, müssen für den kleinen Assistenten 199 US-Dollar zahlen. Amazon Prime Kunden erhalten den Lautsprecher für einen Preis von 99 US-Dollar.

Interessierte Kunden müssen eine Einladung von Amazon anfordern und erhalten daraufhin die Möglichkeit das Gerät zu bestellen.

Quellen: Amazon / Felix Beilharz / Golem

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