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Telekom-Tochter Congstar kündigt Drosselung an

Telekom-Tochter Congstar kündigt Drosselung an

Bereits im Frühjahr dieses Jahres hat die Telekom angekündigt, in Zukunft die DSL-Anschlüsse der Kunden und Neukunden zu drosseln. Das bedeutet, so bald eine definierte Trafficgrenze überschritten wird, surft der Kunde nur noch über eine deutlich verlangsamte Geschwindigkeit. Sowohl Verbraucherschutz wie auch die Kunden reagierten teilweise mit Unverständnis und sehen sich in den Rechten beschnitten. Den Mehrpreis zahlt am Ende der Kunde.

DSL-Drosselung bei Congstar

Die Kritik an der angekündigten DSL-Drosselung hat in diesem Jahr bereits die Gemüter vieler Internetnutzer erregt. Auf diese Kritik wurde seitens der Telekom reagiert und die Drosselung ein Stück weit zurückgefahren. Anfangs wollte die Telekom den Kunden nur noch eine Geschwindigkeit von 384 kBit pro Sekunde bei Erreichen der Volumengrenze zur Verfügung stellen, womit der Kunde fast in das Zeitalter von Modem und ISDN zurückversetzt fühlen könnte. Nach der Kritik schraubte die Telekom die Drosselung auf zwei MBit/s hoch, wodurch dem Kunden wenigstens eine gesunde Geschwindigkeit geboten wird. Nun aber zieht auch die Telekom-Tochter Congstar nach.

Congstar
Congstar

Ein Firmensprecher von Congstar sagte zur geplanten DSL-Drosselung gegenüber Focus „Wir planen die Einführung einer Datenobergrenze für Festnetzkunden“. Vom Mutterkonzern soll allerdings die Tendenz dahingehen, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Congstar spätestens 2014 angepasst werden sollen, damit die Umsetzung binnen der nächsten 24 Monate erfolgen kann.

Ab welcher Volumengrenze bei Congstar gedrosselt werden soll ist nicht näher bestimmt. Allerdings wird davon ausgegangen, dass sich Congstar am Mutterkonzern orientiert und in den Einsteiger DSL-Tarifen ab einem Volumen von 75 GigaByte eine Drosselung einführen wird.

Drosselung betrifft in der Regel Otto-Normal Nutzer nicht

Den normalen Internetnutzer wird diese Drosselung in der Regel nicht betreffen, denn die meisten Familien und Nutzer kommen nicht im Ansatz an die Grenze dran. Anders sieht es natürlich aus, wenn viele Downloads, viele Streaming-Angebote wahrgenommen werden. Wer dauerhaft ein schnelles Internet haben will, der muss seinen Anschluss in Zukunft upgraden, die Mehrkosten bleiben natürlich beim Kunden hängen.

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