Home » Software » Bug in Google Chrome: Notebook Akkus entladen zu schnell

Bug in Google Chrome: Notebook Akkus entladen zu schnell

Googles Chrome Browser könnte schuld daran sein, dass sich eine Vielzahl an Notebook Akkus sehr schnell entladen. Der Fehler beziehungsweise Bug soll bereits seit 2008 bekannt sein, wird allerdings erst jetzt behoben.

Google Chrome mit Bug
Bug in Google Chrome: Notebook Akkus entladen zu schnell

Rund sechs Jahre dauert es bis Google einen bekannten Fehler behebt. In Google Chrome existiert ein Fehler der dafür sorgt, dass sich die Akku-Laufzeit um bis zu 25 % verkürzt wird. Vor allem Nutzer eines Windows Notebook sollen durch den Fehler betroffen sein. Der Grund scheint denkbar einfach, mehr Leistung verbraucht mehr Strom.

Ein kleiner Trick sorgt dafür, dass Google Chrome deutlich schneller agieren kann, als die Grundeinstellungen von Windows erlauben. Mit Hilfe des kleinen Hacks kann Google Chrome häufiger auf den Prozessor zugreifen, wodurch der Browser schneller reagiert, allerdings die Akkulaufzeit von Notebooks deutlich reduziert wird. Die Experten von Heise sprechen von einer Steigerung des Akkuverbrauchs um bis zu 25 Prozent.

Chrome verändert Windows-Werte manuell

In der Regel soll Windows 64 Mal pro Sekunde einen sogenannten Timer-Interrupt (Intervall von 15,6ms) erzeugen, dabei greift das Betriebssystem auf den Prozessor zu, welcher sich ansonsten in den Ruhezustand versetzen würde. Das macht sich Google mit seinem Browser zu Nutze und manipuliert diesen Wert auf bis zu 1000 Timer Interrupts die Sekunde.

Durch diesen kleinen Trick reagiert der Prozessor und damit am Ende auch der Browser deutlich schneller. Allerdings steigt natürlich auch der Stromverbrauch. Vor allem bei Notebooks die häufig für den mobilen Einsatz vorgesehen sind, führt dies zu einer schnellen Entladung des Akkus.

Dieser Effekt tritt direkt nach dem Start des Google Chrome Browsers ein. Ob die Fenster klein oder groß sind, das spielt überhaupt keine Rolle – der Browser manipuliert fleißig die Werte und sorgt solange für einen erhöhten Stromverbrauch, bis auch der letzte Prozess des Chrome Browsers beendet ist.

Für Unterwegs auf andere Browser setzen

Experten raten dazu, für Unterwegs auf Produkte der Konkurrenz wie Mozilla Firefox, Apple Safari oder Microsoft Internet Explorer zurückzugreifen. Ursprünglich sollte dies Szenario im Akkubetrieb erst gar nicht eintreten, dennoch existiert dieser von Google gewollte Bug seit rund sechs Jahren.

Bislang wurde der Fehler noch nicht behoben, auch das aktuelle Update auf Google Chrome 36 beinhaltet noch kein entsprechenden Patch, dieser wird allerdings für ein kommendes Update gewartet. Inzwischen existiert ein Patch der in der Entwicklerversion des Google Chromes den Bug beseitigt.

Quelle: Heise

Weiterlesen!

Online Konverter für Microsoft Word-Dokumente nach HTML

Textbausteine und Vorlagen für Word komfortabel und effizient verwalten

Textbausteine in Word sind eine Funktion die man im privaten Bereich eher selten nutzt. Stattdessen ...