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Honor 10 – erstes Smartphone unter 500 Euro mit Fingerabdrucksensor unter dem Glas

Honor ist die Tochtermarke von Huawei und bringt nun schon seit vier Jahren Smartphones auf den Markt. Der Hersteller ist dafür bekannt, Funktionen der Topmodelle auch in der Mittelklasse zu etablieren. So wurde zum Beispiel mit dem Honor View 10 das erste Smartphone mit Künstlicher Intelligenz entwickelt, das preislich unter 500 Euro lag. Nun führt Honor mit dem Honor 10 wieder einige Funktionen ein, die es so noch gar nicht gegeben hat. Dazu zählen zum Beispiel der Fingerabdrucksensor unter dem Glas und die neue AI-Fotografie mit semantischer Bildaufteilung. Das neue Smar5tphone von Honor bietet einige technische Neuerungen und das alles für einen Preis von bis zu 449 Euro.

Ein Smartphone mit viel Glas

Eine Besonderheit dieses Smartphones ist die Tatsache, dass es das erste Smartphone in Deutschland ist, welches zu einem erschwinglichen Preis einen Fingerabdrucksensor unter dem Glas ermöglicht. Es gab schon länger Ideen den Fingerabdrucksensor einfach unter das Glas der Vorderseite zu verbauen, sodass er kaum Platz wegnimmt und gleichzeitig geschützt ist. Nun ist es Honor gelungen dies in ein Smartphone einzubauen, sodass es doch noch kostengünstig bleibt. Das Display auf der Vorderseite des Handys ist 5,84 Zoll groß und löst in Full HD+ auf. Damit schafft es das Honor 10 auf eine Pixeldichte von 432 Pixel pro Zoll Auch die Notch am oberen Rand, in der sich Lautsprecher und Kamera befinden, sowie das 19:9 Format sind zur Zeit sehr im Trend. Durch die Notch wird ein Verhältnis von Display zu Gehäuse von 80% möglich. Das meint, dass 80% der Vorderseite vom Display beansprucht wird. Lediglich der untere Rand ist es etwas größer als bei anderen Smartphones, da dort der Fingerabdrucksensor sitzt.

Auch das restliche Gehäuse besteht aus Glas und so wurde dieses Material für besondere Farbeffekte auf der Rückseite genutzt. Je nach Winkel und Lichteinfall leichten die Farben unterschiedlich und wirken daher recht glamourös. In der oberen linken Ecke der Rückseite befindet sich außerdem die Dualkamera und der dazugehöre Blitz. Das Smartphone ist zu allen vier Seiten hin abgerundet und liegt damit gut in der Hand.

Die Glasrückseite des Smartphones würde eigentlich sogar induktives laden ermöglichen, welches hier beim Honor 10 jedoch keine Verwendung findet. Dafür kann das Smartphone immerhin mit einer Schnellladetechnik aufgeladen werden. Der Akku des Smartphones ist 3400 mAh groß und kann nach Angaben von Honor innerhalb von knapp 25 Minuten um 50 Prozent aufgeladen werden. Angetrieben wird das Smartphone vom HiSilicon Kirin 970 Prozessor, dem 4 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der Prozessor besitzt außerdem eine Neural Processing Unit, die mit künstlicher Intelligenz (KI) das Smartphone optimaler ausstatten soll und auch selbstständig arbeitet. Bei der Größe des internen Speichers können Kunden zwischen 64 GB und 128 GB wählen. Diese Entscheidung sollte man auch sorgfältig treffen, denn es gibt keine Möglichkeit den Speicher über eine SD-Karte zu erweitern. Dafür stehen den Nutzern zwei SIM-Kartenlots zur Verfügung.

Als Betriebssystem arbeitet auf dem Honor 10 Android 8.1 und das dafür entwickelte EMUI 8.1. Bei EMUI handelt es sich um die von Huawei entwickelte Benutzeroberfläche, die bei Huawei und Honor Verwendung findet.

Kamera mit Künstlicher Intelligenz ausstatten

Honor wirbt im Zusammenhang mit der Kamera besonders mit dem Merkmal „AI“. Diese Abkürzung steht für „Artificial Intelligence“ und meint nichts anderes als Künstliche Intellignz (KI). Diese KI findet auch einige Verwendungsstelle in der Kamerasoftware und versucht so die Bilder der Kameras zu optimieren.

Bei der Hauptkamera handelt es sich um eine Dualkamera, welche mit zwei Linsen ausgestattet ist. Die erste Linse verfügt über 24 MP und die zweite zusätzliche 16 MP. Die erste Linse besitzt eine f/1.8 Blende, während die zweite Blende eine Größe von f/2.0 hat. Somit kommt hier nicht ganz so viel Licht auf den Sensor. Die Frontkamera verfügt über eine einzige Linse, die es auf 24 Megapixel schafft.

Dank der KI kann die Kamera sehr gut die Motive vor der Linse erkennen und die richtigen Einstellungen wählen, sodass das Bild optimal wird. Insgesamt kann die Kamera zwischen 500 verschiedenen Szenen unterscheiden, die in 22 Kategorien eingeteilt sind. Für jede Kategorie gibt es dann spezifische Einstellungen. Solche Kategorien sind zum Beispiel Tiere, Essen und Architektur. Die KI erkennt sogar verschiedene Tiere wie Hunde, Katzen oder Pandas.

Diese Szeneerkennung durch die KI ist jedoch nichts neues mehr und wird schon in vielen Smartphones verwendet. Hier geht es nur noch darum, welches Handy besser erkennt und mehr Szenen unterscheiden kann. Komplett neu beim Honor 10 ist jedoch die semantische Bildaufteilung. Die Software unteretilt das Bild in verschiedene Objekte wie zum Beispiel „Person“, „Landschaft“ und „Himmel“ und bearbeitet jedes Objekt einzeln. Die einzeln überarbeiteten Objekten werden anschließend wieder zu einem Bild zusammen gefügt.

Weitere Funktionen sind zum Beispiel die Möglichkeit verschiedene Beleuchtungsmodi im Porträt-Modus auszuwählen oder „4-in-1 Light Fusion“, bei der auch Selfies bei wenig Licht aufgehellt werden kann. Außerdem gibt es noch verschiedene Augmented Reality Funktionen. Solche AR-Effekte können zum Beispiel Herzen oder Regenbögen sein, die man mit einer Handgeste ins Bild holt. Auch über Gesichtsausdrücke können Effekte wie Masken ausgelöst werden. Auch verschiedene Hintergründe kann man in sein Selfie integrieren.

Das neue Honor gibt es nun seit wenigen Tagen auf dem Markt zu kaufen und zwar in vier verschiedenen Farben. Hier gibt es die Auswahl zwischen Schwarz, Grau, Phantom Blau und Phantom Grün. Leider können Kunden nicht einfach nach belieben ihre Lieblingsfarbe auswählen, denn manche Farben gibt es nur mit bestimmten technischen Ausstattungen. Mit 64 GB kostet das Smartphone 399 Euro und für die Ausstattung mit 128 GB internen Speicher legen Kunden 449 Euro auf den Tisch. Wer sich für die graue Version entscheidet, der bekommt lediglich die kleinere Ausstattungsvariante, während es das Smartphone in Phantom Grün nur mit 128 GB Speicher gibt.

Bei einigen Anbietern gibt es das Honor 10 zum Beispiel auch in Kombination mit anderen Produkten und Rabattaktionen. Bei Notebooksbilliger gibt es zum Beispiel noch einen Google Home Mini kostenlos hinzu. Auch Cyberport bietet dieses Angebot an. Bei anderen Anbietern wie zum Beispiel Expert, Conrad und EinsAmobile gibt es zum Honor 10 noch das Monster-Headset. Bei Amazon hingegen gibt es einen 30 Euro Gutschein. Es lohnt sich also durchaus auch bei anderen Händlern nach guten Angeboten zu schauen.

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