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Crowdfunding: Kickstarter erreicht Ziel von einer Milliarde US-Dollar

Kickstarter Crowdfunding

Crowdfunding wird immer beliebter und auch die Beträge die „Anleger“ bereit sind zu Zahlen steigen immer weiter. Die Crowdfunding Plattform Kickstarter durchbricht die Grenze von einer Milliarde US-Dollar an Fördermittel, die mittlerweile in verschiedenste Unternehmungen geflossen sind.

Das Unternehmen und die dazugehörige Plattform Kickstarter wurde im Jahre 2008 gegründet und erreicht nun die Marke von einer Milliarde US-Dollar an „Spendengelder“, die durch mittlerweile 5,7 Millionen Unterstützer, zusammengetragen wurden. Damit war im Durchschnitt jeder Unterstützer bereit rund 175 US-Dollar einzusetzen.

Mithilfe von Crowdfunding werden diverse Projekte im Hardware- wie auch Softwarebereich unterstützt. Schon in der Vergangenheit wurden mithilfe dieser Form der Finanzierung interessante Projekte und Ideen, wie auch das Fairphone, am Leben gehalten.

Im Klartext: Crowdfunding dient in erster Linie als Finanzierungsmöglichkeit, wenn nicht ausreichend Kapital zur Realisierung der eigenen Projekte vorhanden ist.

Mit Kickstarter & Crowdfunding in die Zukunft

Allein in den vergangenen zwölf Monaten wuchs die Beteiligung an Kickstarter so rasant an, dass über 500 Millionen US-Dollar an Spenden für diverse Projekte eingegangen sind. Das Publikum von Crowdfunding Plattformen ist in der Regel bunt gemischt.

Kickstarter Länderverteilung

Es finden sich nicht nur Technik-Experten und Technik-Begeisterte unter den Spendern sondern auch „einfache“ Menschen, die Teil einer spannenden Idee sein wollen. Primär nehmen allerdings Nutzer aus den USA an der Crowdfunding Plattform Kickstarter Teil, rund 66 % der Spenden decken die USA ab. In Deutschland ist Crowdfunding noch nicht sonderlich verbreitet, hier sind lediglich 2,16 % der Spendensumme von einer Milliarde US-Dollar bereitgestellt worden.

Das Geschäftsmodell, welches seitens Kickstarter verfolgt wird, besteht darin, rund 5 % der gesammelten Spendengelder pro Projekt als „Vermittlungsgebühr“ einzubehalten. Das bedeutet, die Plattform arbeitet quasi auf Provision.

Die Funktionsweise von Kickstarter

Entwickler, Tüftler wie auch der gemeine Bürger können eigene Ideen auf Kickstarter präsentieren und mithilfe der Plattform wird diese eine Idee einer breiten Masse zur Anschauung zur Verfügung gestellt. Die sogenannten Spender haben im Anschluss die Möglichkeit, Geld in die Idee zu Investieren, sofern diese zu überzeugen weiß.

Kickstarter Spenden

Doch was passiert eigentlich, wenn das Crowdfunding Ziel nicht erreicht wurde und das gewünschte Spendenziel für ein Projekt bzw. eine Idee nicht zusammengekommen ist? Nichts, denn Spender erklären sich vorerst nur bereit, das ein gewisser Betrag bereitgestellt werden kann, wenn das Crowdfunding Ziel zur Realisierung der Idee erreicht wurde. Das bedeutet, solang das Projekt sich nicht konkretisiert, muss auch kein Geld locker gemacht werden.

Quelle: Kickstarter / Golem

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