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Erwägt 1und1 ebenfalls eine Internet-Drosselung?

Erwägt 1und1 ebenfalls eine Internet-Drosselung

Wie einige Internetdienste berichten, soll auch 1und1 sich zu teilen an der Drosselung von DSL-Tarife der Telekom anschließen. Wie Mobilegeeks berichtet, soll das günstigste DSL-Flatrate Angebot namens „1&1 Surf & Phone Flat SPECIAL 16.000“ in Zukunft eine Volumenbegrenzung auf 100 Gigabyte haben. Während bei der Telekom nach Verbrauch des Datenvolumens die Geschwindigkeit auf 384 kbit/s gedrosselt werden soll, erlaubt 1und1 seinen Kunden immerhin noch eine DSL Geschwindigkeit von 1024kbit/s.

Wie bereits mehrfach erwähnt, bleibt es abzuwarten, welche Anbieter und Telekom-Konkurrenten ebenfalls eine Volumengrenze einführen werden, schließlich gibt es diverse Anbieter die sich in das Telekom-Netz einmieten und eventuell steigende Kosten an den Kunden weitergeben müssen.

Fair-Use, war einst das Motto

In der Vergangenheit war beim Traffic bzw. Datenvolumen stets die Rede von „Fair use“. Vor allem im Bereich von Hosting und Server basierte die Flatrate-Tarife stets auf diesem Prinzip, was im Endeffekt nichts anderes bedeutete, als wenn der Verbrauch in einem fairen Rahmen liegt, so werden keine zusätzliche Kosten erhoben. Der faire Rahmen wird aber grundsätzlich seitens der Anbieter definiert. Schon früher gab es eine Vielzahl von Gerüchten, wo nach DSL Anbieter Kunden mit hohem Traffic-Verbrauch angeboten haben, den Vertrag gegen eine Gutschrift zu beenden.

Fair-Use im Alltag

Der Aufschrei in den vergangenen Tagen und Wochen hinsichtlich der DSL-Drosselung scheint immens groß. Aber wenn der Otto-Normal Internetnutzer ehrlich zu sich ist, wird dieser auch einsehen, dass er in der Regel nicht mal an die Volumengrenze heran kommt. Sofern das Internet als Wissensdatenbank, Informationsmedium und zum Austausch in Communities und sozialen Netzwerken benutzt wird, werden die Veränderungen der Datentarif keine spürbaren Auswirkungen haben. Natürlich werden auch weiterhin Youtube Videos und Musikdienste in einem gesunden Rahmen nutzbar sein.

Filesharer, die grundsätzlich als Hauptgrund steigende Kosten angesehen werden, müssen natürlich tiefer in die Tasche greifen. Aber wie auch jeder weiß, kann Filesharing rechtliche Probleme nach sich ziehen – ein junges Entwickler Duo hat eigene Statistiken offenbart, wie hoch die Anzahl von illegalen Downloads selbst bei Computerspielen, die lediglich wenige Euro kosten, ist.

via Mobilegeeks.de

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