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Apple iPhone 5C liegt wie Blei in den Verkaufsregalen

iPhone 5C

Das iPhone 5C wurde zusammen mit dem iPhone 5S im vergangenen Jahr vorgestellt. Mittlerweile liegt das technisch veraltete Gerät wie Blei in den Verkaufsregalen hiesiger Mobilfunkanbieter.

Apple wird sein Plastik-Smartphone nicht mehr los. Mittlerweile dürfte auch Apple verstanden haben, dass der kleine Preisunterschied von knapp 100 Euro kein Argument für den Kauf des iPhone 5C ist. Im vergangenen Jahr stellte Apple mit einer großen Ankündigung den kleinen Bruder des iPhone 5S vor – doch die anfängliche Euphorie war relativ schnell verflogen.

Das iPhone 5C ist zwar rund 100 Euro günstiger, befindet sich aber von der Leistung eher zwischen einem Einstiegs- und Mittelklasse Smartphone. Aktuell soll Apple noch rund drei Millionen der Geräte auf Lager haben – allerdings liegen davon bereits eine Million Geräte bei den Mobilfunkanbietern. Um die Geräte doch noch an den Mann bzw. an die Frau bringen zu können, wird Apple wahrscheinlich einen Abverkauf zu einem deutlich reduzierten Preis starten müssen.

In Zukunft wird Apple keine günstige Variante in Form eines iPhone 5C anbieten, sondern setzt wieder auf die gewohnte Premium-Qualität. Ab September wird Apple die neue Generation iPhone mit einem Gerät in zwei unterschiedlichen Größen präsentieren. Als günstiges Smartphone wird dann anstelle eines iPhone 5C das Topmodell aus dem Vorjahr angeboten.

iPhone 5C: Ein einziges Missverständnis

Apple hatte zum damaligen Zeitpunkt die Hoffnung mit dem iPhone 5C einen besonderen Coup gelandet zu haben. Man wollte vor allem Menschen ansprechen, die nicht bereit waren das Geld für ein Premium Gerät, sprich das iPhone 5S, auszugeben. Doch mittlerweile wird auch Apple wissen, das ein knalliges Gehäuse kein leistungsschwaches Gerät zu einem überhöhten Preis in die Arme der Kunden treibt.

Viele Kunden von Apple konnten mit dem Gehäuse bzw. dem Äußeren des iPhone 5C nichts anfangen. Denn vor allem von Apple wird mehr als ein günstiges Kunststoffgehäuse erwartet. Des Weiteren konnte die Hardware des iPhone 5C überhaupt nicht überzeugen, zwar versprach Apple tolle Optik und viel Leistung, aber von Leistung war im iPhone 5C nicht viel zu spüren. Es war selbst dem Vorjahresmodellen, sprich iPhone 4S deutlich unterlegen.

Zu guter Letzt sorgte der Preis des iPhone 5C für einen negativen Gesichtsausdruck bei der Kundschaft. Apple versprach ein günstiges Smartphone mit neuer Optik und ansprechender Leistung, doch die unverbindliche Preisempfehlung von rund 600 Euro lag nicht nur über den prognostizierten Preis von Medienexperten und Finanzanalysten, sondern auch deutlich über das Budget der Kundschaft, die Apple mit dem Plastik-iPhone erreichen wollte.

iPhone 5C: Teuer, zu klein und ein echter Ladenhüter

Aus Sicht des Marketings hat Apple alle Hebel in Bewegung gesetzt, um der Kundschaft das iPhone 5C schmackhaft zu machen. Doch die Kundschaft griff lieber zum iPhone 5S, welches hinsichtlich der Optik und Leistung deutlich ansprechender war. Der Preisunterschied von lediglich 100 Euro verleitete viele Menschen dazu, lieber 700 Euro für ein Premium-Smartphone als 600 Euro für ein Mittelklasse-Smartphone auszugeben.

Einige Kunden teilten auch ganz offen mit, dass sie lieber zu anderen Modellen der Konkurrenz greifen würden, wo sie für selbiges Geld ein Premium-Gerät erhalten und sich nicht mit einem veralteten Gerät rumschlagen müssten.

Ein anderer Kritikpunkt ist nach wie vor, dass Apple es versäumt hat, auf die Stimmen der Kunden zu hören. Während die Konkurrenz größere Smartphones, sogenannte Phablets, auf den Markt gebracht hat, hielt Apple weiterhin an seinen gewohnten Displaygrößen fest. Somit konnte das Unternehmen trotz zwei Geräten am Markt, nur einen Teil der Kundschaft befriedigen.

Allerdings hat Apple bereits mitbekommen, wie sich der aktuelle Markt entwickelt und die Spekulationen darüber, das Apple ein iPhone 6 in zwei verschiedenen Größen, sprich als Smartphone und Phablet, anbieten wird, nehmen zu.

Quelle: Digitimes

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