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MacOS X: Viren, Trojaner und Malware – Worauf achten?

Seit Jahr und Tag ist unter Computer-affinen Personen bekannt, dass die Virengefahr für den Mac deutlich geringer ist, als bei der Windows Konkurrenz. Apple behauptet sogar, ein Antivirenprogramm überflüssig ist, da die Sicherheit des Betriebssystems mittlerweile hoch genug ist, um weiteren Schutz unnötig zu machen.

Virengefahr für MacOS Geräte
Virengefahr für MacOS Geräte (© Artur Marciniec - Fotolia.com)

Selbst im Jahre 2014 hält sich eisern das Gerücht, es gäbe weder Viren noch Trojaner und Malware die für Anwender von MacOS basierenden Systemen eine Gefahr darstellen könnten. Doch die Mac-Nutzer sollten in Erinnerung behalten, dass auch für ihre Rechner ein ernstzunehmendes Gefahrenpotenzial besteht. Es ist daher auch hier dringend notwendig einen aktiven Virenschutz zu installieren.

Das Gefahrenpotenzial sich mit Computer-Viren zu infizieren ist bei einem Mac genauso vorhanden wie bei einem Windows Computer. Zwar gibt es für das Mac Betriebssystem deutlich weniger Viren, Trojaner oder Malware, doch wer regelmäßig Daten austauscht oder im Internet was herunterlädt, läuft dennoch Gefahr sich einen Virus einzufangen.

Wer sich fragt, warum es so viel weniger Viren für Mac gibt, findet die Antwort auf diese Frage bei der Betrachtung der Marktanteile. Microsoft dominiert mit Windows nach wie vor den Computermarkt, daher kann sich ein Virus, der das Windows Betriebssystem angreift, deutlich schneller verbreiten. Die Arbeit die der Hacker in die Programmierung steckt entfaltet also bei Windows schlicht eine höhere Wirkung als bei Mac, das macht das programmieren von Viren für Mac unattraktiver – sehr zur Freude der Mac-Nutzer.

Hinzu kommt, dass in den meisten Banken, Versicherungen und Großunternehmen nach wie vor Windows als Betriebssystem genutzt wird. Mac hingegen wird eher in kreativen Berufen eingesetzt. Kriminelle Hacker können mit Viren für das Windows Betriebssystem also deutlich systemkritischere Computer angreifen. Zudem bieten die Daten von Großbetrieben, Banken, et cetera, eine deutlich reizvollere Beute, als zum Beispiel die Skizzen eines Designstudios im Berliner Stadtteil Kreuzberg.

Virenschutz für MacOS nicht zwingend notwendig

Daher ist es auch nicht unbedingt nötig, einen aktiven Virenschutz auf einem Mac zu installieren. Wenn sie jedoch häufig Daten austauschen (z.B. im universitären Kontext, oder bei der Arbeit in einer großen Firma), lohnt es sich ein Virensystem zu installieren. Besonders gefährdet ist ihr Mac-System, wenn sie regelmäßig Daten zwischen Windows und Mac austauschen.

Zum einen wird so der Mac vor eventuellen Infektionen geschützt und es können ohne weitere Sorgen Daten ausgetauscht werden; zum anderen wird verhindert, dass der Mac Viren, die für Windows programmiert wurden, von einem Windows Nutzer zum nächsten weitergeben kann. Der Mac würde dann zwar keinen Schaden beziehen, aber die Windows-Nutzer im Umfeld des Mac wären bald infiziert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sie früher oder später einen Windows-Virus auf ihrem Mac tragen ist sehr hoch. Daher lohnt sich die Anschaffung eines aktiven Virenscanners schon alleine deshalb, um nicht zur Verbreitung von Windows Viren beizutragen, auch wenn diese für den Mac keine Auswirkungen haben würden.

Sicher ist sicher: Virenschutz für MacOS

Hinzu kommt, dass es sehr einfach ist ein kostenloses Virenschutzprogramm auf ihrem Mac zu installieren. Es stehen hierzu eine Reihe verschiedener Freeware Produkte im Macstore zum Download bereit. Die beiden beliebtesten und bekanntesten frei erhältlichen Virenprogramme sind ClamxAV und Virus Barrier.

Beide Programme erkennen sowohl Mac-Viren, als auch Windows-Viren und verhindert so, dass sie ungewollt Viren an Ihre Kollegen und Freunde weiterreichen. Daher empfiehlt es sich unbedingt eines dieser Programme auf ihrem Mac laufen zu lassen.

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