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iPad 5 Testbericht: iPad Air im kurzen Praxistest

Apple iPad Air

Apple hat seinem iPad Air nicht nur optisch ein Update spendiert, sondern auch im Bereich der Hardware hat das iPad Air gegenüber seinem Vorgänger zugelegt. Es gehört aktuell definitiv zu den besten 10 Zoll Tablets am Markt. Apple präsentiert mit dem iPad Air (auch als iPad 5 bezeichnet) eines der leistungsstärksten Tablets, wenn nicht sogar das leistungsstärkste Tablet am Markt. Die mittlerweile fünfte Generation des iPads präsentiert sich in einem neuen Design, das optisch an das iPad Mini angelehnt ist. Nebst einer hohen Rechenleistung, weiß auch das Display zu überzeugen.

Preislich beginnt das iPad Air ab 479 Euro, je nach Konfiguration steigt der Preis auf durchaus happige 869 Euro an. Allerdings bezeichnet sich Apple seit jeher als Premium-Klasse und verlangt einen entsprechenden Preis für die eigenen Produkte.

Das äußere Erscheinungsbild des iPad Air

Wie bereits erwähnt ist das Design bzw. das Gehäuse des iPad Air stark an die des iPad Mini angelehnt. Das war bedingt durch die Vielzahl an Leaks und aufgrund der Präsentation auch nicht weiter verwunderlich. Die Verarbeitung des Gehäuses wie auch die Integration des Displays scheint fehlerfrei zu sein, es konnten keine überstehenden Kanten oder Unebenheiten entdeckt werden. Allerdings sind Anwender die saubere Verarbeitung des Gehäuses von Apple gewohnt.

Bedingt durch das neue Design wirkt das iPad Air nicht nur handlicher sondern auch kompakter. Zusätzlich hat das iPad Air im Vergleich zu dem Vorjahresmodell deutlich an Gewicht verloren, so ist das Gerät mit 480 Gramm rund 170 Gramm leichter als beispielsweise das iPad 4. Die kleineren Außenmaße des iPad 5 bzw. iPad Air sorgen zusätzlich dafür, dass Apples iPad angenehmer in der Hand liegt.

Wie auch beim iPad Mini kommt die sogenannte Grifferkennung zum Einsatz, diese sorgt dafür, dass trotz schmaleren Display-Rändern unterschieden wird, ob der Anwender eine Eingabe getätigt hat oder lediglich versucht das Gerät zu greifen.

iPad Air im Test
iPad Air im Test

Insgesamt lässt sich sagen, dass die vorgenommenen Optimierungen am Design wie auch an dem Gehäuse sich definitiv gelohnt haben. In Bezug auf die Handhabung und den Konform verspürt der Anwender eine enorme Steigerung.

Retina-Display mit 9,7 Zoll

Das Display ist ziemlich ähnlich zu dem Vorjahresmodell, auch hier setzt Apple auf ein 9,7 Zoll Retina Display welches in einem 4:3 Format gehalten ist. Der Touchscreen des iPad Air sorgt für gute Farben, ordentliche Kontraste wie auch ein sattes Schwarz. Lediglich bei weißen Hintergründen hatte man zu Beginn das Gefühl einen kleinen Gelbstich zu haben, dieser hat sich aber relativ zeitnah gelegt – wobei dies weiter beobachtet wird. Die Blickwinkelabhängigkeit ist gewohnt gering.

Das Display bietet mit 1536 x 2048 Pixel eine hohe Auflösung – das Display wirkt zudem recht ordentlich ausgeleuchtet, so dass mit dem iPad Air auch im im Freien gearbeitet werden kann.

Auf die Kamera werden wir nicht näher eingehen, denn diese ist identisch mit der Kamera im iPad 4. Die Kamera weiß mittlerweile nicht mehr zu überzeugen – hier wird Apple beim iPad 6 bzw. iPad Air 2 nachlegen müssen. Die Frontkamera wirkt von den Aufnahmen her besser, haut aber auch keinen Fotografen vom Hocker – für einfache Telefonkonferenzen dürfte diese ausreichend sein.

Das Innenleben des iPad Air

Als Prozessor kommt Apples A7 Prozessor zum Einsatz – welcher zu den ersten 64 Bit Prozessoren am Markt gehört, auch wenn diese bis dato noch nicht in Anspruch genommen werden, weil es nur wenige bzw. so gut wie keine Anwendungen gibt, die auch tatsächlich 64 Bit in Anspruch nehmen. Allerdings hat auch schon Qualcomm mitgeteilt in Zukunft einen entsprechenden 64 Bit Prozessor vorstellen zu wollen, so dass nicht nur App Entwickler für iOS sondern auch Android App Entwickler gezwungen sind, entsprechende Applikationen bereitzustellen. Der A7 Prozessor kommt auch schon im iPhone 5s zum Einsatz. In Kombination mit Apples M7 Co-Prozessor bietet das Apple iPad Air maximale Leistung für den Einsatz im privaten wie auch gewerblichen Bereich.

Beim Arbeitsspeicher wäre zumindest mittelfristig deutlich mehr drin gewesen – hier hätte Apple seinem Flaggschiff durchaus drei bis vier Gigabyte spendieren können, um auch in Zukunft für größere und komplexere Anwendungen und vor allem Spiele gerüstet zu sein. Die Android-Konkurrenz setzt teilweise schon mehr als zwei Gigabyte Arbeitsspeicher ein.

Auch beim Klang hat das iPad Air etwas zugelegt – analog wie beim iPad Mini befinden sich auf der Unterseite des Gerätes zwei Lautsprecher. Der Sound wird im Vergleich zum iPad 4 deutlich klarer, allerdings ist hier nach wie vor kein Kino-Feeling zu erwarten.

Die Wlan-Reichweite und Wlan-Geschwindigkeit des iPad Air ist einfach gut – das Dual-Band Wlan-Modul könnte eine Datenrate von bis zu 300 Mb/s erreichen. In unseren einfachen Verbindungstest zeigt sich das iPad Air sehr zufrieden stellend – auch bei einer Distanz von 40 bis 60 m trotz dicker Betonwände bricht die Verbindung zum Wlan-Router nicht ab. Der Einsatz im Garten ist dank des ordentlichen Displays wie auch dem verbauten Wlan-Modul möglich.

Akkuleistung des iPad Air

Ein wichtiges Kriterium bei dem Erwerb eines Tablets ist natürlich in Abhängigkeit des Einsatzzwecks die Akkulaufzeit – nach Angaben von Apple ist diese nahezu identisch mit dem iPad 4. In unserem Test ging dem Gerät erst nach rund 12.5 Stunden der Saft trotz diverser Aktivitäten aus. Auch das Laden des iPad Air geht vergleichsweise zugig, nach rund drei bis vier Stunden ist der Akku vollständig geladen.

Auch wenn die Ladezeit deutlich gesteigert wurde, bleibt die Hoffnung das in Zukunft das Laden von mobilen Endgeräten deutlich schneller geht.

Die Daten des iPad Air noch mal im Überblick

  • Größe: 240 x 170 x 7,5 mm
  • Gewicht: 469 Gramm (WiFi), 478 Gramm (WiFi + Cellular)
  • Display: 9,7 Zoll, IPS-Display, Auflösung: 2048 x 1536 Pixel, 264 ppi
  • Prozessor: A7 mit M7-Motion-Coprozessor
  • Speicher: 16/32/64/128 GB, nicht erweiterbar
  • Plattform: iOS 7
  • Online: HSPA+/LTE (Option); WLAN (802.11 a/b/g/n -Dualband)
  • Kamera: 5-Megapixel, 1,2 Megapixel-Frontkamera

Fazit: Das beste seiner Zynft mit Optimierungspotential

Ja, das iPad Air gehört aktuell definitiv zu den besten Tablets am Markt. Es überzeugt durchaus in Sachen Leistung, Akkulaufzeit und Verarbeitung. Apple präsentiert mit dem iPad Air, wie eigentlich auch nicht anders zu erwarten ein solides Tablet.

Trotz diverser positiver Aspekte hat das iPad Air nach wie vor Optimierungsbedarf – unter anderem wirken die eingesetzten Kameras einfach nicht mehr Zeitgemäß für ein hochpreisiges Tablet. Des Weiteren besitzt das iPad Air wie gewohnt eine begrenzte Anzahl von Anschlussmöglichkeiten – ferner ist der interne Speicher nicht erweiterbar. Auch der Akku ist weiterhin fest verbaut.

Ansonsten haut das Tablet natürlich niemanden so richtig vom Hocker, weil es einfach die Leistung liefert die erwartet wurde. Innovationen, wodurch sich Apple gegenüber der Konkurrenz abheben würde, enthält das iPad Air nicht. Kurz um das iPad Air liegt schön, liegt gut in der Hand, ist Leistungsstark und gewohnt hochpreisig.

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