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Whatsapp: Änderungen für Nutzer, WhatsApp Alternativen.

Facebook übernimmt WhatsApp
WhatsApp: Details zur Pannenserie und neue Features

Die Meldung, das Facebook die Übernahme von WhatsApp perfekt gemacht haben, kam gestern Abend ziemlich überraschend. Mehrere Unternehmen waren in der Vergangenheit an WhatsApp interessiert. Selbst Apple, Microsoft und Google sollen die Finger nach den mobilen Messengerdienst WhatsApp ausgestreckt haben, am Ende erhält das soziale Netzwerk Facebook den Zuschlag.

WhatsApp hat nach eigenen Angaben über 450 Millionen Nutzer weltweit, wovon rund 315 Millionen Anwender die App täglich im Einsatz haben. Allein in Deutschland wird die App von über 30 Millionen Nutzern eingesetzt. Doch jetzt stellt sich die Frage, was wird sich in Zukunft für die Anwender verändern?

Nach Auffassung der WhatsApp Gründer und Facebook soll sich zunächst nichts verändern. WhatsApp soll weiterhin als unabhängiges Unternehmen agieren und auch das Entwickler-Team bleibt komplett erhalten. Facebook möchte WhatsApp vorerst als autarkes Kommunikationssystem weiterführen.

Womit müssen Anwender rechnen?

Grundsätzlich verspricht Facebook WhatsApp als eigenständiges System bzw. als App weiterlaufen zu lassen. Allerdings gilt das zumindest langfristig als sehr unwahrscheinlich. Facebook wird irgendwann die Dienste verknüpfen, um Facebook Nutzer und WhatsApp Anwender in ein System zu überführen.

Insgesamt lässt sich Facebook den Spaß rund 19 Milliarden US-Dollar (13,8 Milliarden Euro) kosten, vier Milliarden US-Dollar fließen in Form von Bargeld, weitere 12 Milliarden US-Dollar in Form von Wertpapieren und Aktien. Zusätzlich gibt es noch innerhalb der kommenden vier Jahre 3 Milliarden US-Dollar als Aktien oben drauf, in wie weit diese an Bedingungen geknüpft sind, ist nicht bekannt.

Facebook verliert jüngere Nutzer

Zu Letzt scheint Facebook diverse Nutzer verloren zu haben, vor allem junge Nutzer verlassen Facebook um über andere Dienste wie WhatsApp und Instagram zu kommunizieren. Beide Dienste gehören damit der Unternehmensgruppe Facebook an. Medienexperten sehen die Zukäufe seitens Facebook ans Panik-Einkäufe an, weil Facebook mit dem eigenen sozialen Netzwerken nicht mehr in der Lage sei, auch das jüngere Publikum langfristig zu binden.

Doch in Sachen Datenschutz dürfte das neue Netzwerk bestehend aus Facebook, Instagram und WhatsApp wahrscheinlich den Datenschutz erneut auf den Plan rufen. Schon in der Vergangenheit sorgen Änderungen der AGB wie auch Facebook ADS, gerade in Deutschland, für viel Diskussionsstoff.

Ferner werden auch die Diskussionen zu den Themen Snowden-Affäre, PRISM, NSA und sonstigen Geheimdiensten erneut angeheizt. Schließlich sagt man Facebook immer noch nach, das Geheimdienste wie die NSA fleißig mitlesen würden.

Gibt es Alternativen zu WhatsApp?

Natürlich gibt es bereits seit geraumer Zeit diverse Alternativen zu WhatsApp, die aber in der Regel nicht so verbreitet sind. Das bedeutet Freunde und Bekannte müssten ebenfalls davon überzeugt werden, den Messenger zu wechseln.

Beispielsweise bietet der Messenger Threema ein hohes Maß an Sicherheit und erlaubt eine End-to-End Verschlüsselung. Allerdings ist die Nutzung der App kostenpflichtig. WeChat gilt schon seit geraumer Zeit als Alternative und überzeugt bei Gruppen-Chats und Videotelefoniere.

Weitere Alternativen finden sich im Download-Portal von Heise.

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