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Windows XP: Microsoft rät Firmen und Anwender von weiterer Nutzung ab

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Wieder einmal warnt Microsoft Anwender von Windows XP davor, weiterhin auf das veraltete Betriebssystem zu setzen. Bereits in der Vergangenheit hat Microsoft vor bestehenden Sicherheitslücken im Betriebssystem Windows XP gewarnt. Noch heute gilt Windows XP als eines der erfolgreichsten Betriebssysteme aus dem Hause von Microsoft. Und wird noch relativ häufig in Firmen wie auch im privaten Umfeld eingesetzt.

In naher Zukunft wird Microsoft den Support von Windows XP gänzlich einstellen, das bedeutet es wird keinen offiziellen Support durch Microsoft geben. Anwender und Unternehmen laufen dann Gefahr mit einem nicht ausreichend geschützten Betriebssystem im Internet unterwegs zu sein. Im Microsoft Security Intelligence Report findet Ihr weitere Informationen zu erhobenen Statistiken hinsichtlich der Verbreitung von Windows XP und möglichen Gefahrenquellen.

Microsoft rät zum Umstieg auf Windows 8

Natürlich rät Microsoft immer zu einem neuen Betriebssystem, denn wie es in der Softwarebranche üblich ist, verdient ein Unternehmen durch den Verkauf von neuer Software und nicht durch den Support für eine Software – außer es gibt gesonderte Supportverträge. Dem entsprechend ist es nur logisch, dass Microsoft seinen Kunden rät, in naher Zukunft auf ein anderes und vor allem aktuelleres Betriebssystem aus dem Produktkatalog von Microsoft zu wechseln.

Microsoft Security Report Intelligence
Microsoft Security Report Intelligence

Windows XP gilt mittlerweile als deutlich anfälliger für sogenannte Malware im Vergleich zu Windows 7 und Windows 8, das belegen auch aktuelle Statistiken aus dem Hause von Microsoft. Vor allem in den Regionen, in denen noch relativ stark auf Windows XP gesetzt wird, erkennt Microsoft einen ansteigenden Befall durch Malware – was eigentlich auch nicht verwunderlich ist, denn Windows XP ist noch heute eines der am meisten genutzten Systeme, dadurch ist Windows XP als Ziel für Angreifer auch vergleichsweise attraktiv.

Windows XP: Infektionen mit Malware
Windows XP: Infektionen mit Malware

Allerdings wird Microsoft noch bis zum April des kommenden Jahres weitere Updates und Sicherheitspatches ausliefern. Allerdings sind Anwender nach dem Stichtag ungeschützt und erhalten keine weiteren Updates mehr. Bislang ist auch nicht klar, ob es andere Unternehmen gibt, die in Zukunft Support für Windows XP leisten werden.

Lohnt sich ein Umstieg?

Grundsätzlich ist ein Umstieg auf ein neueres Betriebssystem lohnenswert, ob es nun zwangsläufig direkt Windows 8 bzw. Windows 8.1 sein muss, sei mal dahin gestellt. Auch Windows 7 tut sehr erfolgreich seine Arbeit und wird wahrscheinlich noch den Geldbeutel schonen.

Aber viel wichtiger ist die Tatsache, dass nicht mehr gewartete Software ein Angriffsziel für Personen mit krimineller Energie sind und Anwender die im Internet unterwegs sind laufen, eventuell trotz Virenschutz und Firewall Gefahr, das bekannte Sicherheitslücken ausgenutzt werden. Wer sich also langfristig zusätzlich Schützen möchte und nicht ausschließlich auf eine Firewall samt Virenschutzprogramm vertraut, dem sei ein Wechsel durchaus nahegelegt.

Nebst Windows gibt es auch noch verschiedene Unix-Systeme unter anderen Ubuntu, Debian, Fedora – die zwar aufgrund der Oberfläche gewöhnungsbedürftig sind, die sich aber in der Regel auf einem aktuellen Stand befinden und eben Open-Source sind. Allerdings kann sich nicht jeder mit einem Linux-Betriebssystem anfreunden.

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